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"Jungle Cruise": Ist das Disneys neuester Abenteuer-Hit?

Mit „Jungle Cruise“ hat Disney erneut eine Disneyland-Attraktion zum Film umfunktioniert. Wie gut der Streifen mit Emily Blunt und Dwayne Johnson geworden ist erfahrt ihr in unserer Kritik.

"Jungle Cruise": Ist das Disneys neuester Abenteuer-Hit?
Dwayne Johnson und Emily Blunt suchen in "Jungle Cruise" einen sagenumwobenen Schatz. Foto: Disney
Inhalt
  1. „Junge Cruise“: Die Handlung
  2. „Junge Cruise“: Kritik
  3. „Jungle Cruise“: Hintergründe zum Film
  4. Cast & Crew

Geschrieben von: Lia-Jade Aschpurwis

Die Hochzeit der Abenteuerfilme ist vorüber. „Indiana Jones“, „Fluch der Karibik“, diese Art von Film ist selten geworden. Doch „Jungle Cruise“ möchte den Geist dieser Vorbilder wieder zum Leben erwecken – was ihm über weite Strecken gut gelingt.

 

„Junge Cruise“: Die Handlung

1916 begibt sich die mutige Wissenschaftlerin Lily Houghton (Emily Blunt) gemeinsam mit ihrem Bruder McGregor (Jack Whitehall) auf eine abenteuerliche Reise in das Amazons-Gebiet. Auf der Suche nach dem sagenumwobenen Baum des Lebens, dessen Blüten heilende Kräfte haben soll, kommt den englischen Geschwistern der schlitzohrige Dampfschiff-Kapitän Frank Wolff (Dwayne Johnson) zur Hilfe.

Das Trio befindet sich schon bald im Rennen mit der Zeit, das Rätsel um den Baum des Lebens zu entschlüsseln – denn auch der deutsche Prinz Joachim (Jesse Plemons) ist mit seinem U-Boot und einer Armee aus deutschen Soldaten hinter den Heilblüten her.

"The Rock" macht als schmieriger Bootskapitän eine gute Figur Foto: Disney
 

„Junge Cruise“: Kritik

„Jungle Cruise“ ist ab der ersten Sekunde an spannend, schafft es aber dennoch, sich bis zu dem spektakulären Finale weiter zu steigern. Begleitet von einem reißerischen Soundtrack, komponiert von James Newton Howard, versprüht der Film aufregende „Fluch der Karibik“-Vibes, ohne dabei zu viel von der Piraten-Saga abzukupfern.

Coole Stunts, Action und Witz sind für einen Film dieser Art besonders wichtig. Glücklicherweise reißt der britische Charme Emily Blunts den Unterhaltungsfaktor ganz weit nach oben und sorgt trotz einiger haarsträubender Ereignisse in der Handlung für viel Leichtigkeit und gute Laune. Doch auch die anderen beiden Hauptdarsteller, Dwayne Johnson und Jack Whitehall, gewinnen im Laufe der Geschichte immer mehr an Sympathie, sodass man gerne mit dem Helden-Trio mitfiebert.

Der Film ist aber auch aufgrund der vielen tollen Szenenbilder sehenswert. Wenn auch beim Dschungel durch den Greenscreen getrickst wurde, entsteht trotzdem ein absolut realistischer Eindruck der geheimnisvollen Pflanzenwelt.

 

„Jungle Cruise“: Hintergründe zum Film

„Jungle Cruise“ ist inspiriert von der gleichnamigen Wasserpark-Attraktion des Disneylands. Tatsächlich kursiert schon seit 2004 die Idee, das Amazonas-Fahrgeschäft zu einem Blockbuster zu verarbeiten.

Dwayne Johnson als Hauptdarsteller und Mitproduzent wollte unbedingt Emily Blunt als seinen Co-Star haben und legte sich dafür mächtig ins Zeug. Denn diese hatte die Rolle der Lily Houghton eigentlich schon abgelehnt. Nach einigen Großproduktionen (wie u.a. „A Quiet Place“ und „Mary Poppins‘ Rückkehr“) plante die Schauspielerin zunächst eine Pause vom Filmgeschäft. Selbst das Skript zu „Jungle Cruise“ las sie nicht. Aber nicht mit „The Rock“: Nach einem persönlichen Video an Blunt ließ diese sich schließlich doch noch überzeugen – zum Glück, schließlich ist sie das große Highlight des Films.

Die Helden aus "Jungle Cruise" Foto: Disney
 

Cast & Crew

Regisseur: Jaume Collet-Serra

Drehbuch: John Norville, Josh Goldstein, Glenn Ficarra, Josh Requa, Patrick McKay, Michael Greene, Alfred Gough, John D Payne, Michael Green, Miles Millar

Länge: 127 Minuten

FSK: 12



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