Kino

"The Jungle Book": Heike Makatsch mag keine "Cinderella" sein!

Probier’s mal mit dem "The Jungle Book": In der neuen Disney-Adaption darf Heike Makatsch als Rakscha tief in die Augen des fiesen Shir Khan blicken. Im Exklusivinterview mit TV-Movie.de verriet sie uns, welche Disney-Prinzessin sie auf keinen Fall sein wollte und welche Kinderfilme ihre gesamte Jugend beeinflusst haben.

Eine grazile und stolze „Alpha“-Mama ist die Wolfsdame Rakscha, die in der neuen Kino-Verfilmung von "The Jungle Book" ihr Findelkind Mogli so behandelt, als wäre es ihr Eigenes. Selbst für eine erfahrene Darstellerin wie Heike Makatsch ist die Sprechrolle in einer großen Hollywood-Produktion neues Terrain. Doch die Herausforderung bleibt dieselbe: „Es ist natürlich eine andere Arbeit, da man ganz allein in diesem Synchronstudio steht und sich auf einzelne Sätze konzentriert, aber am Ende des Tages, das, wofür man dann seine Emotionen holt, das ist der gleiche Prozess.“

Dass „dieser Prozess“ sie nun ausgerechnet zur spektakulären Neuauflage eines Disney-Klassikers führt, macht die 3-fache Mutter natürlich mächtig stolz. Denn natürlich haben die Zeichentrick-Meisterwerke auch bei Heike Makatsch einen bleibenden Eindruck hinterlassen: "Disney-Filme haben mich in meiner Jugend sehr geprägt. In den 1970er Jahren ist man dann eher ins Kino gegangen, da gab es noch nicht so eine Riesenflut an DVDs oder Itunes. Da ist man eben ins Kino gegangen, da liefen die Disney-Filme und die haben mich auch immer sehr bewegt."

"Jungle Book" Raksha
Heike Makatsch spricht in "The Jungle Book" die Wolfsmama Raksha

Beschwingtes Dschungelbuch – Keine Disney-Prinzessin

Zwar war Heike Makatsch noch gar nicht auf der Welt, als die Zeichentrick-Version von "Das Dschungelbuch" im Jahr 1967 das Licht der Welt erblickte, doch die Erinnerungen an einen „beschwingten“ und „perfekten Kinderfilm“ sind auch heute noch sehr stark. Ihr Herz hatte sie sowieso schon immer an die tierischen Disney-Helden wie Balu, Cap und Capper und Bernhard und Bianca verloren, schließlich gehörte sie „nie so sehr zur Cinderella-Fraktion.“

Viva Forever - or Never?!

Das dürfte die Wenigsten verwundern. Schließlich prägte Makatsch mit ihrer unkonventionellen Art eine ganze Generation von VIVA- und MTV-Teenies in den 1990er Jahren. Da passt eine Disney-Prinzessin nun wirklich nicht ins Bild. Einen netten Schnack mit Madonna & Co. kann sich Makatsch (beruflich) zwar nicht mehr vorstellen, doch auf ihre Anfangszeit schaut sie immer gern zurück – wenngleich ihr Blick jetzt stets „nach vorne“ gerichtet ist.

Und tatsächlich könnte die berufliche Zukunft kaum abwechslungsreicher und herausfordernder sein: „Jetzt kommt erst einmal ein Film, denn ich mit Jessica Schwarz und Benno Fürmann gedreht habe. "Zweimal zweites Leben". Der startet bald im ZDF. Danach habe ich noch in "Rico, Oskar und der Diebstahlstein", einem Kinderfilm, mitgemacht. Ende der Woche beginnen außerdem die Dreharbeiten zu einem neuen Kinoprojekt in Mannheim. 'Fremde Tochter' heißt es und Elisa Schlott spielt die Hauptrolle. Da geht es um eine junge Frau, die zum Islam konvertiert.“

Und just wurde die bereits in der Traumfabrik vermeldet, dass eine Fortsetzung zu "The Jungle Book" definitiv geplant. Scheint ganz so, als ob uns unsere eifrige Wolfsmama schon bald wieder im ganz großen Kino-Dschungel begeistern darf.



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