Kino

Johnny Depp plant den Absprung

Vielleicht ist er ja nur gefrustet wegen des Flops von "Lone Ranger". Der Superstar trägt sich jedenfalls mit Ausstiegs-Gedanken.

Was Hollywood angeht, hat Johnny Depp eigentlich so ziemlich alles erreicht. Seit Jahren kann er sich die Rollen aussuchen, gehört zu den absoluten Großverdienern der Traumfabrik, hat mit den Besten der Besten gearbeitet - und nebenbei bezaubernde Wesen als Partnerinnen akquiriert. Was also soll noch kommen? Abgesehen vom Oscar - und das wird wohl auch nichts mehr, wenn man seinen aktuellen Film "Lone Ranger" als Benchmark nimmt. Warum dann noch endlos weitermachen, fragt sich der Star in letzter Zeit offenbar immer wieder. Und kommt zu dem Schluss "Ich bin nicht mehr weit davon entfernt, mit der Schauspielerei aufzuhören." In einem Interview erklärte der Star jetzt der Presse, er fühle sich überarbeitet. "Wenn du die Menge an Dialog zusammenzählst, die du in einem Jahr aufsagst und feststellst, dass du mehr aufgeschriebene Worte gesagt hast, als du die Chance hattest in deinen eigenen Worten zu sagen, ist das für ein menschliches Wesen eine ziemlich geisteskranke Option." Womit er zweifelsfrei Recht hat. "Gibt es ruhigere Dinge, die ich auch gerne machen würde? Ja! Und ich würde sie auch gerne tun. Ich will nicht sagen, dass ich jetzt jede Sekunde aussteige - ich würde aber auch nicht sagen, dass es noch ganz weit weg ist."

 

Da geht noch was

Die nächsten Jahre kann man aber wohl schon noch mit dem 50-Jährigen rechnen. "Alice In Wonderland 2" und "Pirates of the Caribbean 5" will er nämlich auf jeden Fall noch machen, bevor er Hollywood den Rücken kehrt. "Nein, ich denke, was das betrifft, ist alles in Ordnung", beruhigte er seine Fans, als er auf die beiden riesigen Erfolge angesprochen wurde.



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