Kino

Johnny Depp als Supercomputer

Um den Star von "Pirates of the Caribbean" zu interessieren, genügt offenbar manchmal eine kuriose Story.

Bis jetzt war Wally Pfister lediglich für stimmige Optik von Filmen verantwortlich. Als Kameramann der sensationellen "Batman"-Trilogie von Christopher Nolan hatte er maßgeblichen Anteil am düsteren Look der grandiosen Comic-Adaption. Doch jetzt will er noch höher hinaus - und nimmt für "Transcendence" gleich auf dem Regiestuhl Platz. Prominente Unterstützung hat er dabei auch schon: So will sein langjähriger Arbeitgeber Nolan produzieren und Johnny Depp die Hauptrolle übernehmen. Eigentlich keine Wunder, wenn man die Story kennt. Die ist nämlich hinreichend obskur, um auch einen Superstar wie Depp noch zu reizen - speziell da dieser ja immer schon für kuriose Rollen zu haben war.

 

Digital hält besser

In "Transcendence" arbeiten drei Wissenschaftler am ersten Computer mit eigenem Bewusstsein. Einer davon, gespielt von Johnny Depp, wird zwar von technologiefeindlichen Terroristen getötet - doch kann sein Bewusstsein noch vor dem finalen Ableben in den Computer geladen werden. Hier hat er Zugang zum Internet, kann weiterforschen und sich mittels Kamera, Mikro und Sprach-Synthesizer sogar verständigen. Als die Terroristen herausfinden, dass ihr Anschlag nur zum Teil geglückt ist, versuchen sie den Job zu vollenden. Sie wollen den Computer stehlen und zerstören - doch den braucht das losgelöste Bewusstsein des Wissenschaftlers längst nicht mehr, um zu überleben.



Tags:
TV Movie empfiehlt
Weihnachtsaktion!
14 Monate Lesevergnügen verschenken - nur 12 Monate zahlen! Das Abo endet automatisch - keine Kündigung notwendig!