Kino

Johnny Depp als "Avengers"-Held Dr. Strange

In der Avengers-Fortsetzung "Age of Ultron" soll Superstar Depp den Magier Dr. Strange spielen, ein eigener Film ist für 2016 geplant - sogar auf Kosten von "Fluch der Karibik"!

Johnny Depp als "Avengers"-Held Dr. Strange
Johnny Depp als "Avengers"-Held Dr. Strange (Kurt Krieger, Marvel Enterprises) Kurt Krieger, Marvel Enterprises

Wüste Frisur, Kinnbärtchen und ein elektrisierender Blick, so verzaubert Dr. Strange schon seit Jahrzehnten die Comic-Fans - und Johnny Depp seine (nicht nur) weiblichen Fans. Kein Wunder also, dass die Macher der Superheldenschmiede Marvel alles daran setzen, damit aus Depps Interesse an einem Filmauftritt als Dr. Strange schnellstmöglich ein unterschriebener Vertrag wird. Das will jedenfalls die Website "Latino Review" erfahren haben. Die Idee liegt nahe, denn hinter den Verfilmungen der Marvel-Comics steht der Disney-Konzern, mit dem Johnny Depp gerne und höchst erfolgreich als Captain Jack Sparrow unterwegs ist. Angeblich ist Disney sogar bereit, Depps Drehzeiten für weitere "Fluch der Karibik"-Filme so zu verlegen, dass der Superstar als Dr. Strange im zweiten Avengers-Abenteuer "Age of Ultron" dabei sein kann, das am 30. April ins Kino kommt, und dass er 2016 seinen ganz eigenen "Dr. Strange"-Film starten kann.

 

Gefallener Hirnchirurg

Darin wird dann auch die komplette Geschichte des düsteren Helden Doctor Stephen Strange erzählt, der einst als brillanter, reicher Hirnchirurg ein selbstzufriedenes Leben führte. Doch ein Autounfall zertrümmert ihm beide Hände und beendet seine Karriere am OP-Tisch. Daraufhin gibt Strange den gesamten während seiner Karriere angehäuften Reichtum aus, um in aller Welt nach Heilung zu suchen - vergeblich. Bald ist er dazu verdammt, als Obdachloser in finsteren Gassen Kriminelle wieder zusammenzuflicken. Doch dann hört Strange von einem mächtigen Heiler, der im Himalaya leben soll, und in Wirklichkeit der mächtigste Erzmagier ist. Er weigert sich zunächst, dem egoistischen Ex-Chirurgen zu helfen, bis dieser den Magier vor einem Angriff seines Lehrlings rettet. So erhält Strange schließlich seine unglaublichen Zauberkräfte, lernt alte Kampfkünste und kann mithilfe mystischer Götter Feinde bannen. All das macht Dr. Strange zu einem höchst wertvollen Mitglied der "Avengers", wenn das Dreamteam um Iron Man, Thor & Co. demnächst die Welt vor dem hyperintelligenten Superroboter "Ultron" retten soll. Für den "Dr. Strange"-Film will Disney übrigens extra für Depp das bereits fertige Drehbuch umschreiben. Darin sollte Strange ursprünglich als 30-Jähriger gezeigt werden. Und so gut sich der demnächst 50-Jährige Superstar gehalten hat - für 30 geht er selbst nach dem Besuch der Quelle der ewigen Jugend nicht mehr ganz durch ...



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