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Joaquin Phoenix soll "Blues Brother" werden

Joaquin Phoenix soll "Blues Brother" werden
Joaquin Phoenix soll "Blues Brother" werden (Kurt Krieger/Universal) Kurt Krieger/Universal

Ein exzentrischer Star für einen exzessiven Typ. Phoenix gilt als Idealbesetzung für die John Belushi-Rolle.

Joaquin Phoenix, Oscarpreisträger für seine Johnny Cash-Performance in "Walk the Line", darf erneut einen exzessiven Künstler spielen. Er gilt als Idealbesetzung für die Biografie der kernigen "Blues Brothers"-Hälfte John Belushi. Vor Phoenix wurde Emile Hirsch als Top-Kandidat für die Rolle gehandelt, auch Adam DeVine ist noch im Rennen. Den zweiten Blues Brother Dan Aykroyd soll US-TV-Star Nelson Franklin spielen. Der Film basiert auf dem Buch "Belushi", das dessen Witwe Judith 2005 herausgab. Der Star war am 5. März 1982 im Alter von nur 33 Jahren an einer Überdosis Drogen gestorben. Das war zu jung für ein reichhaltiges Lebenswerk, dennoch bleibt John Belushi unvergessen.

 

"I may be gone, but Rock'n'Roll still lives on"

An seinem 30. Geburtstag führte er drei Hitlisten an: "Ich glaub, mich tritt ein Pferd" lag in den Kinos vorn, er war der Top-Comedian in der Nummer-1-Show 'Saturday Night Live' und hatte mit 'Briefcase Full of Blues' das meistverkaufte Album in den Charts. Dan Ackroyd und Judy Belushi produzieren "Belushi", Autor Steven Conrad ("Das Streben nach Glück") hat das Drehbuch verfasst und wird auch Regie führen - urspünglich sollte "Hangover"-Macher Todd Phillips "Belushi" inszenieren, doch dem platzt der Terminkalender aus allen Nähten. Ackroyd plant überdies eine Trickfilmserie über die "Blues Brothers". "I may be gone, but Rock'n'Roll still lives on" steht auf dem Grabstein von John Belushi geschrieben. Jetzt kehrt er auf die Leinwand zurück - und den Millionen "Blues Brothers"-Fans wird es sehr, sehr recht sein.



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