Kino

JJ Abrams lässt kein gutes Haar an "Star Trek: The Game"

Sein "Star Trek: Into Darkness" war ein Riesenerfolg. Doch JJ Abrams glaubt, da wäre noch mehr gegangen — wäre da nicht dieses Videospiel zum Film gewesen.

Es ist ein Zetern auf allerhöchstem Niveau: "Star Trek: Into Darkness" kam im Mai in die Kinos und spielte seitdem rund eine halbe Millarde Dollar ein. Gekostet hat der Film 190 Millionen. Das ist gut, sogar besser als sein Vorgänger. Trotzdem schimpft Regisseur J.J. Abrams wie ein Rohrspatz. Der bis dato siebterfolgreichste Film in diesem Jahr hätte nämlich noch viel besser an den Kinokassen abschneiden können, glaubt Abrams. Und er ist sicher, ausgemacht zu haben, was da falsch gelaufen ist. Einen Monat vor Filmstart erschien nämlich das Videospiel zum Film, "Star Trek: The Game", erntete vernichtende Kritiken und verkaufte sich schlecht. "Das war natürlich eine große Enttäuschung für mich," klagt JJ Abrams. "Wir waren bei der Entwicklung von Anfang an dabei. Irgendwann bemerkten wir, dass das Spiel nicht die Richtung nimmt, die wir uns vorgestellt haben. Also stiegen wir aus - aber die haben trotzdem damit weitergemacht."

 

Die Gamesmacher wehren sich: Das Filmstudio ist schuld

Die seiner Meinung nach mangelhafte Qualität von "Star Trek: The Game" hätte Fans davon abgehalten, ins Kino zu gehen, davon ist der Regisseur überzeugt: "Ohne Zweifel hat das dem Film nicht geholfen, sondern ihn beschädigt. Wir haben uns die Ärsche abgearbeitet, um "Into Darkness" zu machen. Dann kam dieses Spiel raus und - das ist nicht nur meine Meinung - es war komplett daneben." Beim Spielestudio Namco Bandai, das "Star Trek: The Game" entwickelte, sieht man die Dinge ganz anders. In einer Reaktion auf JJ Abrams Vorwürfe heißt es, der Kontrollzwang seitens Paramount wäre eine qualitätsmindernde Belastung gewesen.



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