Kino

Jim Carrey vergeigt Hauptrolle in "Jurassic Park"

Er wollte es, er versuchte es - doch die Rolle des Chaosforschers Dr. Malcolm ging an Jeff Goldblum.

"Jurassic Park" veränderte im Jahr 1993 endgültig unsere Sehgewohnheiten. Zum ersten Mal in der Geschichte des Films gelang es, die perfekte Illusion zu schaffen: Dinosaurier - so natürlich, so überzeugend, dass man sie in jede Dokumentation hätte einbauen können. Doch dass der Film zwei Fortsetzungen nach sich zog - und aktuell sogar an "Jurassic Park 4" gebastelt wird, war nicht nur den zum Leben erweckten Fossilien zu verdanken. Auch die Schauspieler zeigten im Zusammenspiel mit den virtuellen Kreaturen eine reife Leistung. Allen voran Jeff Goldblum, der den Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm gleichzeitig genial, cool und zart verpeilt anlegte. Bei einer kleinen Feier zum 20. Jubiläum des Films kam jedoch heraus, dass eigentlich Komiker Jim Carrey für die Rolle vorgesehen war. Der stolperte allerdings über das Casting, sprich: schaffte es nicht, Casting-Cheffin Janet Hirshenon von seinen Qualitäten zu überzeugen. Allerdings hatte er es wohl auch schwer: "Ich las das Buch und musste sofort an Jeff Goldblum denken", bekannte Hirshenon jetzt im Interview. "Jim Carrey kam zum Casting und war auch super. Aber wir alle haben uns ziemlich schnell mit der Idee angefreundet, Jeff Goldblum zu nehmen". Für Carrey entpuppte sich die Ablehnung im Endeffekt nicht als tragischer Verlust: Bereits das Jahr darauf bescherte ihm mit "Ace Ventura - Ein tierischer Detektiv" und "Die Maske" den endgültigen Durchbruch, zur Zeit wandelt er ja mit "Der unglaubliche Burt Wonderstone" auf den Spuren von Hardcore-Magier Chris Angel.

 

Bigger, better Monster

Apropos unglaublich: Auch zu "Jurassic Park 4" tröpfeln immer mehr Infos herein. Die neueste stammt vom Paläontologen Jack Horner, der als Berater an dem Projekt mitwirkt: Der stellte jetzt neue, noch tödlichere Monster in Aussicht. Monster, "bei denen ihr dann Nachts lieber das Licht anlassen wollt", wie der Wissenschaftler es ausdrückte. Ob die zu Lande, zu Wasser oder in der Luft ihre Beute suchen, hat er leider nicht erwähnt. Aber auch so freuen sich Fans auf Juni 2014, dann sollen die geschuppten Giganten erneut das Licht der Leinwand erblicken. Wenn alles wie vorgesehen läuft, selbstverständlich. Aber es wäre in der Geschichte von "Jurassic Park" das erste Mal, dass sich Mutter Natur und ihre eigentlich längst ausgestorbenen Geschöpfe an den Plänen der Menschen orientieren.



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