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"jerks."-Darsteller*innen brauchen ein dickes Fell | Staffel 3 startet im Free-TV

Nachdem die neuen Folgen bereits seit geraumer Zeit auf Joyn zu sehen sind, startet die 3. Staffel von "jerks." nun auch auf ProSieben. So hart waren die Dreharbeiten.

Fahri Yardim in "jerks."
Anlässlich des Free-TV-Starts der 3. Staffel von "jerks." stellt sich die Frage: Wie dick ist das Fell der Darsteller wirklich? ProSieben / André Kowalski bzw. Joyn / Anatol Kotte

In der Comedy-Serie „jerks.“ vermischen sich Realität und Fiktion - das war schon immer so und spiegelt sich natürlich auch in Staffel 3 wider. Kein Wunder also, dass man als Zuschauer Schwierigkeiten hat, eine klare Trennlinie zwischen dem echten Christian Ulmen sowie dem echten Fahri Yardim und ihren Serien-Alter-Egos zu ziehen. 

 

"Es gibt bei 'jerks.' Momente, [in denen] wir uns nicht mögen"

jerks. Yardim und Ulmen
Bild: ProSieben / André Kowalski bzw. Joyn / Anatol Kotte

Damit steht der Zuschauer jedoch nicht allein da, denn selbst die Stars der Show stoßen dabei gelegentlich an ihren Grenzen. Zumindest, wenn man dem Glauben schenkt, was Christian Ulmens, Fahri Yardims und Pheline Roggan kürzlich bei einer Lesung anlässlich des ProSieben-Starts der neuen Folgen in Berlin zum Besten gaben. „Gibt es Momente während des Drehs, in denen ihr euch gegenseitig total scheiße findet?“, wollte ein Fan wissen. „Ja, ständig“, verkündet Yardim daraufhin grinsend. „Es gibt tatsächlich bei ‚jerks.‘ Momente, wo wir uns zwischendurch echt nicht mögen, weil das so überschlägt. Dann gibt es aber auch so Gruppen, wo wir uns dann mal zusammensetzen und uns in den Arm nehmen und uns sagen: ‚hey, es ist alles nur… es sind alles nur wir selbst. Nimm es nicht persönlich‘.“

Eine klassische „jerks.“-Aussage, denn die Darsteller behaupten immer wieder steif und fest, die in der Serie gezeigten Ergebnissen seien real. Das stimmt natürlich nicht ganz, sorgt jedoch immer wieder für Lacher, denn Yardims und Ulmens Serien-Alter-Egos sind, gelinde gesagt, nicht die moralisch integersten Menschen.

Auch Ulmen bestätigt auf der Bühne, dass es am Set von „jerks.“ schon so manches Mal zu verletzten Gefühlen kam: „Wenn man beleidigt wird ob seines Äußeren, dann kann diese Beleidigung ja nur einen wahren Kern [haben].“ An seinen Co-Star gewandt fügt er noch hinzu: „Du hast schon ein paar sehr unschöne Sachen zu mir gesagt, Fahri“. Die Menge tobt – doch erneut stellt sich die Frage: Was ist echt, was ist Scherz, was ist Realität, was Fiktion?

Kurz darauf verrät Christian Ulmen dann, die Eifersucht, die Fahri Yardim in einer Folge der zweiten Staffel gegenüber Paul Keuter empfindet, nachdem sich Ulmen mit dem Hertha BSC-Geschäftsleiter angefreundet, sei wirklich echt gewesen. „Die wahrhaftige Eifersucht, die du empfunden hast, als Paul Keuter am Set war…“, setzt er zu einer Schilderung an. „Ja, ich war einmal wirklich eifersüchtig“, gesteht Yardim.  „Das war schlimm“, bestätigt auch Pheline. „Ich hätte fast geweint“, versucht Yardim Ulmens Aussage ins Lächerliche zu ziehen, doch Ulmen fährt fort: „Paul Keuter wurde mein neuer bester Freund und Fahri hat das tatsächlich in den Pausen an sich rankommen lassen.“

 

Emily Cox hat es in Staffel 3 von „jerks.“ nicht leicht

Besonders hart trifft es in Staffel 3 allerdings Emily Cox, die in "jerks." mit Christian Ulmen liiert ist und vor allem von Fahri Yardim immer wieder beleidigt wird. „Bei mir geht’s. Ich finde, Emily kriegt um einiges mehr ab als ich", findet auch Fahris Serien-Freundin Pheline Roggan. "Aber wir sind abgehärtet. […] Bei dir, Christian, hab ich’s noch nie erlebt. Du hast richtig gute Nehmer-Qualitäten. Ihm kann man eigentlich alles reinreichen. ‚Schlechter Schauspieler‘ und überhaupt alles. Emily, Fahri und ich waren in der ersten Staffel schon öfter beleidigt und mussten uns im Auto auf dem Nachhauseweg von Potsdam… dauert ja eine Weile… hatten wir Zeit das geradezurücken“, so die 38-Jährige weiter. 

„Wir wohnen in Potsdam, Pheline. Wir wohnen da in dem Haus“, erinnert Yardim sie, dass das in „jerks.“ Gezeigte angeblich echt ist. „Ja, ist ja mein Haus, aber beim Dreh wohne ich gerne im Hotel“, fällt es Pheline Roggan wieder ein.

 

„jerks.“, Staffel 3 auf ProSieben: Am 08. Oktober starten die neuen Folgen im Free-TV

Ab Dienstag, dem 08. Oktober, können sich alle „jerks.“-Fans, die sich die neuen Folgen noch nicht auf dem Streaming-Dienst „Joyn“ angeschaut haben, endlich auf ProSieben an den Fremdschäm-Eskapaden von Ulmen, Yardim, Roggan, Cox und Co. weiden. Welche Nuancen dabei rein fiktiv sind und was dem Wesen der Darsteller tatsächlich entspricht, muss dann jeder für sich selbst entscheiden.

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