Kino

Jennifer Lawrence liebt Reality-TV!

Jennifer Lawrence und Liam Hemsworth kämpfen in "Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 1" in einer heißen Schlacht gegen die Unterdrückung. Wieso das in einem Berliner Krankenhaus endete? TV Movie kennt die Antwort!

Mockingjay
Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1

Zweimal hat Katniss (Jennifer Lawrence) die Hungerspiele, in denen sich 24 Teenager bis zum Tod bekämpfen, überlebt. In "Die Tribute von Panem: Mockingjay - Teil 1", dem ersten Teil des "Tribute von Panem"-Finales, steht sie nun in den Trümmern ihrer Heimat, die von der Regierung zerstört wurde - und schwört Rache...

Wahnsinn: "Panem"-Autorin Suzanne Collins verkaufte ihre Sci-Fi-Trilogie bisher über 90 Millionen Mal! Nicht nur das: Die Verfilmung des ersten Teils ("The Hunger Games“) spielte 2012 weltweit über 691 Millionen Dollar ein. Ein Jahr später setzte Teil 2 ("Catching Fire") sogar noch einmal fast 200 Millionen Dollar oben drauf. Ob "Mockingjay 1" das toppen kann? Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence (24) und Liam Hemsworth (24) gaben beim Dreh schon mal alles – mit fatalen Folgen...

Mrs. Lawrence, Ihre Kollegen schwärmen davon, wie nett Sie trotz Ihres Erfolgs geblieben sind. Überrascht Sie das?

Jennifer Lawrence: Es wundert mich! Was haben die denn gedacht? Dass ich mich in eine blöde Kuh verwandle (lacht)?

Sie stehen auf der Liste der bestverdienenden Stars. wie hat sich Ihr Leben dadurch verändert?

Lawrence: Ich spüre davon nichts. Gut, letzte  Woche  schimpfte  mein  Vater  per SMS, weil ich 600 Dollar für ein Shirt ausgegeben hatte. Er hat Recht, es ist zu teuer. Aber es kommt wirklich selten vor, dass ich mir etwas kaufe.

Machen Sie Ihre Stunts selbst?

Lawrence: Ja, ich versuche es, sofern es möglich ist. Auch, wenn es sich meistens spaßiger anhört, als es dann ist (lacht). In dieser Zeit habe ich einen straffen Trainingsplan.  Ansonsten kann ich aber gut ohne Sport leben.

Mr. Hemsworth, wie bereiten Sie sich auf Action-Szenen vor?

Liam Hemsworth: Ich hatte viel Waffen- und Kampftraining. Und musste rund um die Uhr rennen. Das werde ich nicht vermissen!

Waren Sie während des Drehs jemals von Ihren Co-Stars genervt?

Hemsworth: Nein. Das wäre aber auch Horror gewesen, wenn wir uns nicht leiden könnten - bei der langen Zeit.

Sie haben unter anderem in Berlin gedreht. Wie hat es Ihnen beiden dort gefallen?

Lawrence: Am Wochenende sind wir mit dem Fahrrad durch die Stadt gefahren, das war toll. Für mehr blieb leider keine Zeit.

Hemsworth: Es war etwas Besonderes, weil Berlin viel Geschichte hat. Wir drehten zum Beispiel in Tempelhof, einem Flughafen, der für Hitler große Bedeutung hatte. Einen Abstecher ins Krankenhaus habe ich auch gemacht.

Krankenhaus? Was ist passiert?

Hemsworth: Ich sollte über Geröll laufen. Da machte es "knack", und mein Knöchel wurde dick. Ich dachte, er wäre gebrochen, also rief man den Krankenwagen. Am Ende war er zum Glück nur verrenkt. Nach ein paar Tagen konnte ich wieder drehen.

Haben Sie etwas vom Set behalten?

Lawrence: Ja. Meine Lederjacke, die Boots, Pfeil und Bogen.

Interessieren Sie sich auch für andere Roman-Verfilmungen, wie "Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth"?

Lawrence: Nein, in meinem Leben ist nur Platz für "Die Tribute von Panem", "Harry Potter" – und Reality-TV (lacht).

INTERVIEW: Helen Höhne

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