Kino

James Cameron will "Battle Angel" nicht aufgeben

Ihm fehlt die Zeit. Trotzdem rückt "Titanic"- und "Avatar"-Macher James Cameron die Rechte am Kult-Comic "Battle Angel" nicht heraus.

Seit Jahren schon schwärmt Super-Regisseur James Cameron davon, den Girlspower-Comic-Stoff "Battle Angel" zu verfilmen. Doch ihm funkten der Riesenerfolg von "Avatar" und die Arbeiten an - derzeit in den Kinos - "Titanic 3D" dazwischen. Vor dem Jahr 2014 wird Cameron wohl nicht dazu kommen, sich mit der Verfilmung des Manga-Comics zu beschäftigen. Gegenüber MTV beharrte er aber darauf, dass er den Stoff keinesfalls aufgegeben habe und kündigte an, spätestens nach "Avatar 3" damit loslegen zu wollen. ""Battle Angel" ist eine großartige Kick-Ass-Story", erklärt James Cameron, "doch das Gute an der "Avatar"-Saga ist es, einem weltweiten Publikum in unterhaltsamer Weise unser Verhältnis zur Natur bewusst zu machen. Das geht mit "Avatar" besser, als mit "Battle Girl"".

 

"Ich nehme 'Battle Girl' nicht mit ins Grab!"

Aber wenn er so beschäftigt ist, könnte er doch die die heiße Manga-Geschichte einem anderen Regisseur überlassen? Von wegen! "Das müßte man aus meinen kalten, toten Fingern reißen, sonst geb ich's nicht her", lacht Cameron, "aber andererseits: Mit ins Grab nehmen möchte ich 'Battle Girl' auch nicht. Basierend auf dem japanischen Manga von Yukito Kishiro spielt "Battle Angel" im 26. Jahrhundert, wo Cyborgs das Sagen haben, 300 Jahre nachdem ein apokalyptischer Krieg die Zivilisation in den Abgrund riss. Hauptperson ist ein junges Mädchen in einem Cyborg-Körper, das ohne Erinnerung und ziemlich schrottreif aufgefunden wird. Frisch aufpoliert versucht "Battle Girl" herauszufinden, wer sie wirklich ist.



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