Kino

James Cameron taucht zum tiefsten Punkt des Ozeans

Der "Titanic"-Regisseur erfüllte sich einen Traum: Einmal an den tiefsten Punkt des Ozeans zu tauchen. Was er dort fand, überraschte den Filmemacher.

Dunkel, kalt und ziemlich eisig ist der Ort, den Hobbytaucher und Filmemacher James Cameron jetzt besuchte: Der Regisseur von Hits wie "Titanic" und "Avatar" führte jetzt lange Jahre geplante Tauchfahrt an den tiefsten Punkt der Erde, den Marianengraben, durch. Pünktlich zum anstehenden Kinostart von "Titanic 3D" ließ sich Cameron in fast 11 Kilometer Tiefe per Spezialtauchboot auf den Meeresgrund sinken. Dort angekommen entnahm der Regisseur meeresbiologische Proben und machte allerhand interessante Beobachtungen, die allerdings nicht das brachten, was sich Cameron in so unendlichen Tiefen vorgestellt hatte: Weder Meeresmonster noch sonstige Ungeheuer tummelten sich an diesem wohl einsamsten Ort der Welt und nur ein paar halbblinde Wesen, die an Shrimps erinnerten, zogen an seinem Bullauge vorbei. Demnächst, scherzte James Cameron, werde er einen Köder mitnehmen müssen um ein Monster anzulocken.

 

Wo sind die Ungeheuer?

Ansonsten sah der Regisseur vor allem viel Sand und Wasser, wie ersten Videoaufzeichnungen zu entnehmen ist. Über zwei Stunden blieb er unter Wasser und ist somit nun der erste Mensch, der überhaupt etwas an dieser finsteren Stelle des Ozeans zu Gesicht bekam. Gelohnt habe sich der Ausflug für den Unterwasserfan allemal: "Ich fühlte mich komplett von der menschlichen Welt isoliert", erklärt er. "Es war, als ob ich mich irgendwo im Weltraum befinden würde, als ob man zu einem anderem Planeten einmal hin und zurück gereist sei. Das war ein wirklich sehr surrealer Tag." James Cameron will aus diesem Trip eine Fernsehdokumentation sowie eine 3D-Featurette drehen. In 3D wird auch sein Film "Titanic" demnächst zu sehen sein: Am 5. April läuft der Film dreidimensional in den Kinos an.



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