Kino

James Cameron sucht im Weltraum Bodenschätze

James Cameron ist bei einem abenteuerlichen Projekt eingestiegen: Er unterstützt den Rohstoffabbau auf fremden Planeten.

Nach seinem Ausflug zum tiefsten Punkt der Erde, dem Marianengraben, zieht es "Titanic"-Macher James Cameron ins All. Dort will er, ganz wie in seinem Mega-Blockbuster "Avatar" vorgeführt, auf fremden Planeten Bodenschätze ausgraben. Was sich als verrücktes Sci-Fi-Abenteuer anhört, ist allerdings eine ziemlich ernst gemeinte Angelegenheit: Hinter dem Projekt steckt das US-Unternehmen Planetary Resources, das sich schon eine ganze Liste namhafter Geldgeber und Berater sichern konnte, darunter Google-Chef Larry Page und eben auch Hollywood-Ikone James Cameron. Wie bis jetzt bekannt wurde, will sich das Unternehmen Bodenschätze aus "erdfernen Quellen" sichern, zum Beispiel aus Asteroiden. Dem liegt die These zugrunde, dass Asteroiden viel mehr Eisen aufnehmen können, als unsere Erde. Nun heißt es nur noch, an die Schätze heranzukommen was mit einem herkömmlichen Bergwerk dank der nicht vorhandenen Erdanziehungskraft irgendwie schwierig werden könnte.

 

Stoff für den nächsten Weltraumfilm?

Für James Cameron ist dies mit Sicherheit ein spannendes Projekt, denn nicht nur die Idee ist speziell, sondern auch die möglichen Vorgehensweisen. Durch seine Beteiligung wird Cameron die besten Einblicke in das Ganze bekommen und, je nachdem was auf den fremden Planeten noch so gefunden wird, ist dies vielleicht die Geburtsstunde für Camerons nächsten Sci-Fi-Blockbuster.



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