Kino

James Cameron schultert drei "Avatar"-Filme am Stück

Mehr als genug "Avatar"-Geschichten für drei Filme. Nun dreht James Cameron eben vier - und zwar alle gleichzeitig.

Bereits im Mai ließ James Cameron durchblicken, dass es mehr als nur die zwei angekündigten Fortsetzungen seiner "Avatar"-Saga geben könnte. Mit dem Weltrekord von 2,782 Milliarden Dollars an den Kinokassen für "Aufbruch nach Pandora" würde ihm das Filmstudio 20th Century Fox wohl auch ein ganzes Dutzend abkaufen. Tatsächlich werden es nun insgesamt vier "Avatar"-Filme und die noch ausstehenden drei will James Cameron tatsächlich am Stück drehen. Das verrät der Terminkalender von Sigourney Weaver, deren im ersten "Avatar" verblichene Figur wiederbelebt wird. Sobald Weaver ihre nächsten Film "Political Animals" abgedreht hat, steht sie für kurze Zeit auf der Theaterbühne. Danach weist der Terminplan des Superstars "Avatar 2,3 und 4 mit James Cameron" aus. Sigourney Weaver sagt dazu, dass sie keine Ahnung habe, wie lange die Produktion dauern wird und wie das überhaupt funktionieren soll. "Ich schaue mir das einfach mal an", sagt sie dazu lapidar.

 

Keine Experimente mehr für "Avatar 2 - 4"

James Cameron selbst hat in einem Interview zu Protokoll gegeben, dass die größten Hürden vor dem Drehbeginn genommen sind: "Wir haben die letzten anderthalb Jahre mit technischen Entwicklungen, zm Beispiel an der Software, verbracht. Die virtuelle Produktion beim ersten Teil haben wir mit Prototypen gemacht, das war ganz schön extrem. So etwas hatte vor uns noch niemand gewagt und nach zweieinhalb Jahren Arbeit und 100 Millionen ausgegebener Dollars wussten wir immer noch nicht, ob das überhaupt funktionieren wird," erläutert Cameron das Risiko am "Aufbruch nach Pandora". "Jetzt wollten wir uns das Leben erheblich leichter machen, um mehr Gehirnschmalz für Kreativität freizumachen", erklärt Cameron die lange Vorbereitungszeit für die weiteren Teile. "Dafür haben wir erst einmal die Hardware in Schuss gebracht, Produktionsabläufe festgelegt, die neuen Bühnen in Los Angeles gebaut, die Settings für die Spezialeffekte in Neuseeland definiert und solche Sachen. Ah, und ein Drehbuch haben wir auch geschrieben. Jetzt kommt das Design an die Reihe." Es könnte also sein, dass es für die Fans ab 2014 an drei aufeinanderfolgenden Weihnachten eine "Avatar"-Bescherung in den Kinos gibt. Wer nicht solange auf Sigourney Weaver warten möchte: Ab dem 9. August legt sie sich im Mystery-Thriller "Red Lights" mit Robert De Niro an.



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