Kino

James Cameron ist ein brutaler Chef

"Titanic"- und "Avatar"-Mastermind James Cameron sei ein schlimmer Choleriker, klagen Stars. Er selbst gesteht "eine harte Show".

Viele Superstars standen vor James Camerons Kamera, einige davon machen ihm schwere Vorwürfe: Der "Titanic 3D"- und "Avatar"-Macher sei ein harter und grausamer Zuchtmeister, den auch Tränenausbrüche am Set nicht berühren. Jetzt nahm Cameron dazu Stellung, er findet seinen Führungsstil absolut in Ordnung: "Jeder, der für eine Zusammenarbeit mit mir unterschreibt, weiß, dass ich Weltklasseleistung von ihm verlange. Das muss keine unangenehme Situation sein", diktierte der Erfolgsregisseur der 'New York Times'. Als der Reporter nachschob, Camerons Wutausbrüche bei Dreharbeiten seien legendär, schnaubte dieser zurück: "Ich kann mich an keine Tobsuchtsanfälle erinnern. Zeigen Sie mir irgendeinen Videobeweis davon! Was erzählen Sie denn, wenn Sie vom Rafting in Stromschnellen zurückkommen? Das es so kuschelig gewesen ist? Nein! Sie sagen 'Das Boot ist umgekippt und ich wäre beinahe draufgegangen'."

 

Ed Harris verzweifelt im "Abyss"-Tank

James Cameron war mit dem Reporter noch nicht fertig: "Fakt ist aber, dass Sie dabei nicht gestorben sind. Leute, die mit mir einen Film drehen, sagen hinterher auch: 'Mann, ich bin fast draufgegangen', weil es die Story besser macht. Das bedeutet nicht, dass sie verletzt wurden oder emotionale Brutalitäten ertragen mussten." Und was ist mit Ed Harris, der tränenüberströmt vom "The Abyss"-Set schlich? "Das war für alle eine harte Show", kommentiert James Cameron trocken. Genau hinhören, wenn ab 5. April in den Kinos die "Titanic" in 3D sinkt. Es sind vielleicht nicht nur verzweifelte Passagiere, die um Hilfe schreien...



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