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James Bond: Kirk Kerkorian ist tot

Der legendäre US-Milliardär Kirk Kerkorian ist tot. Der „König von Las Vegas“ starb gestern in Los Angeles. Als Besitzer von MGM erlangte Kerkorian, der sein Riesenvermögen in den unterschiedlichsten Geschäftszweigen scheffelte, große Bedeutung für die Filmindustrie. Heute gilt er als einer der großen Studio-Mogule und Legenden der Traumfabrik. Er starb im Alter von 89 Jahren.

Kirk Kerkorian rettete die "Bond"-Reihe. Sony

Es war Kerkorian, der MGM  Ende der 1960er Jahre vor dem finanziellen Ruin rettete und ab 1981 erfolgreich mit den „United Artists“-Filmstudios verschmolz (UA). Gemeinsam mit dem von ihm ernannten MGM-Geschäftsführer James T. Aubrey verkleinerte er das Unternehmen. Um Geld in die Kassen zu spülen, veräußerten die beiden 1970 im Rahmen einer Auktion Tausende der berühmten MGM-Filmkostüme und Requisiten, darunter Dorothy Gales weinrote Pantoffel aus dem Film „The Wizard of Oz“.

In den frühen 1970er Jahren musste das Unternehmen auch zwei seiner größten Studioaußengelände, die zusammen mehr als 400.000 Quadratmeter hatten, verkaufen. 1986 veräußerte Kerkorian die MGM/UA mit großem Gewinn an den Medienunternehmer Ted Turner, der 1,45 Milliarden US-Dollar auf den Tisch legte. Weil er sich dafür verschulden musste, bekam Kerkorian die Markenrechte an MGM sowie den Filmstock von UA zurück.

Bedeutung für James Bond

Bedeutend ist Kerkorian vor allem für die Entwicklung der „James Bond“-Reihe. Während sich MGM unter Kerkorian mehr und mehr vom eigentlichen Filmgeschäft zurückzog, und auf den Vertrieb der MGM-Filmbibliothek konzentrierte, produzierte das Studio die „Bond“-Streifen weiter.

 



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