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James Bond bald nur noch auf Netflix? MGM soll Rechte verkaufen

Fimproduktionsfirma "MGM" droht die Pleite - und damit auch das Aus von "James Bond". Netflix und Apple sollen jedoch schon an der Tür klopfen.

James Bond Daniel Craig
James Bond bald nur noch auf Netflix? MGM soll Rechte verkaufen Getty Images

Mit dem brüllenden Löwen-Logo der Filmproduktion „Metro-Goldwyn-Mayer“, kurz MGM, starten seit den 1920er Jahren Klassiker wie "James Bond" in den Kinos. Nachdem MGM im Jahr 2010 bereits bankrott ging und sich mithilfe von Hedgefonds über Wasser halten konnte, sollen nun verschiedene Streamingdienste um die Rechte von "James Bond" Schlange stehen.

Wie die "Bild" unter Berufung auf „CNBC“ berichtet, stehe die Produktionsfirma erneut vor der Pleite – und das würde auch das Aus für den britischen Agenten bedeuten, da die Rechte bei MGM liegen. Nach Berichten des US-Magazins sollen bereits Apple und Netflix an der Tür angeklopft haben, die an der Übernahme interessiert sind. Das würde bedeuten, dass weitere Produktionen von MGM in Zukunft nur noch auf einer Streamingplattform zu sehen wären.

Falls sich Netflix oder Apple mit Apple+ die Rechte sichern, könnten die Bond-Streifen weiterhin überleben. Zwar machte Netflix bereits eine Kinoausnahme mit „The Irishman“, welcher in ausgewählten Kinos gezeigt wurde, dennoch hält sich Netflix eher exklusiv und bevorzugt seine Produktionen auf der eigenen Seite zu veröffentlichen. Mit dem 25. "James Bond"-Film ist für Daniel Craig erst mal Schluss mit 007 – wir hoffen jedoch nicht, dass es auch der letzte Kino-"Bond" war.

 


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