Kino

Jake Gyllenhaal sieht Drogendealer im Schusshagel sterben

Um sich auf seinen Thriller "End of Watch" vorzubereiten, ist Jake Gyllenhaal mit der Polizei von L.A. Streife gefahren - und wurde Zeuge einer heftigen Schießerei.

Intensive Vorbereitung auf eine Rolle gehört für einen guten Schauspieler zum Handwerk. Doch was Jake Gyllenhaal bei seinen Recherchen für den Drogenthriller "End of Watch" erlebte, war eindeutig zu viel des Guten. Gyllenhaal spielt darin einen Polizisten, der mit seinem Partner (Michael Peña) bei einer Verkehrskontrolle zufällig jede Menge Waffen und Geld sicherstellt - nicht ahnend, dass die Kontrollierten einem berüchtigten Drogenkartell angehören. Denn damit sind die beiden Cops Freiwild für die Unterwelt von Los Angeles. Um den Poliziesten realistisch darzustellen, fuhr Gyllenhaal kurzerhand mit dem echten LAPD auf Streife. Was er dabei zu sehen bekam, ließ dem Schauspieler das Blut in den Adern gefrieren: "Gleich beim ersten Mal, als ich mitfuhr, wurde jemand vor meinen Augen ermordet", berichtet Jake Gyllenhaal. "Es war eine Schießerei zwischen zwei Gangs und es ging offenbar um Drogen. Wir waren der zweite Streifenwagen am Tatort und ich hatte keine Ahnung, was mich da erwartete. Ich hatte echt Schiss in dem Moment. Und ich war ja als Schauspieler auf dem Rücksitz ein zusätzliches Problem für die Beamten, die einerseits diese schwierige Situation regeln mussten und sich dann auch noch um mich kümmern. Die Männer waren wirklich unglaublich, wie sie das am Ende hingekriegt haben."

 

"Der Film ist mir gar nicht mehr so wichtig..."

Wie genau die Schießerei beendet werden konnte, das durfte Jake Gyllenhaal allerdings nicht verraten. Inwieweit das Erlebnis seine schauspielerische Leistung beeinflusst hat, gibt's ab 20. Dezember zu sehen, wenn "End of Watch" bei uns ins Kino kommt. Doch für Jake Gyllenhaal ist das gar nicht mehr das Entscheidende: "Drei der Polizeibeamten, die in dieser Nacht dabei waren, gehören inzwischen zu meinen besten Freunden", verrät der Schauspieler. "Das ist mir wichtiger als jeder Film!"



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