Kino

Jackie Chan tritt vom Action-Genre zurück

Mit "Chinese Zodiac" verabschiedet sich Kung Fu-Artist Jackie Chan vom Action-Gewerbe. Er will jetzt Asiens Robert De Niro werden

Schock für alle Jackie Chan-Fans: Der Superstar des Comedy-Kung Fu erklärte während der Filmfestspiele in Cannes seinen Rücktritt vom Action-Gewerbe. Er präsentierte dort seinen letzten Martial Arts-Film "Chinese Zodiac". "Das ist mein letzter Action-Film", erklärte der 58-jährige Chan. "Ich kann euch sagen, ich bin nicht mehr der Jüngste. Ich bin wirklich müde geworden. Außerdem ist die Welt so brutal geworden. Es ist ein Dilemma - ich liebe die Action, aber ich hasse Gewalt." Ein kompletter Rückzug aus dem Filmgeschäft wird es aber nicht werden. Jackie Chan will sich aber nun auf Rollen konzentrieren, die nicht den Schwerpunkt "Stunt" haben. "Ich möchte der asiatische Robert De Niro werden", erklärt er. "Ich möchte nicht nur ein Action-Star sein, sondern ein richtiger Schauspieler. Ich will mein Image loswerden. Das Publikum soll in mir nicht nur den Clown sehen, sondern den Schauspieler."

 

Immerhin: "Karate Kid"-Remake wird fortgesetzt

Jackie Chan dreht seinen ersten Film 1964 mit sieben Jahren. Als Kind durch die Knochenmühle der Artistenschule 'Peking Oper' gedreht, entwickelte er später seinen unverwechselbaren Stil des Comedy-Kung Fu. Seine letzten großen Erfolge waren die "Rush Hour" mit Chris Rock und das Remake von "Karate Kid". Darin brachte Chan Jaden Smith die hohe Schule der Martial Arts bei. Ein zweiter Teil wird gerade vorbereitet. Für "Chinese Zodiac" gibt es derzeit noch keinen deutschen Kinostart, sobald sich das ändert, erfahren Sie es hier.



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