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Irrer Zeitreise-Mix in "Terminator: Genesis"

Irrer Zeitreise-Mix in "Terminator: Genesis"
Irrer Zeitreise-Mix in "Terminator: Genesis" (Columbia TriStar) Columbia TriStar

Erste Details zur fünften "Terminator"-Sause erinnern an einen anderen Zeitreise-Klassiker.

Dem "Terminator: Genesis"-Ensemble um Arnold Schwarzenegger hat sich nun auch der britische Star Matt Smith angeschlossen. Er wird eine neue Figur verkörpern mit, so die Presseerklärung, "starker Verbindung zu John Connor", dem Helden der Reihe. Wenn man so will, ist Smith mit seinem Vorleben als elfter Doktor der Sci-Fi-Kultserie "Doctor Who" ein Experte auf dem Gebiet der Zeitreise. Damit ist er bei "Genesis" goldrichtig - es scheint, als würde der Kalender im fünften "Terminator"-Teil komplett verrückt spielen: Sarah Connor (Emilia Clarke) ist wieder jung, Kyle Reese (Jai Courtney) ist es immer noch und ihr Sohn John Connor (Jason Clarke) ist älter als die beiden. Als wäre das nicht schon kurios genug, verrichtet Schwarzenegger als stark gealterter Cyborg sein blutiges Handwerk. Die Erklärung lieferte der Altstar kürzlich selbst: "Wie jeder weiß, ist die Maschine als Metallskelett unter einer Schicht aus Fleisch und Blut konzipiert", doziert Schwarzenegger. "Dieses Fleisch altert, genau wie menschliches Fleisch. Vielleicht nicht ganz so schnell - aber es altert definitiv."

 

Mix mit Szenen aus dem Ur-"Terminator"

Eine jüngere Ausgabe seiner selbst fuhrwerkt aber auch durch den neuen Film, wie eine veröffentlichte Szene aus dem Drehbuch zeigt. Darin bekommen wir den Moment aus dem ersten "Terminator" zu sehen, als Schwarzenegger jung, knackig und nackt aus der Zukunft eintrifft. Eine Gruppe Punks bedroht ihn, er reißt einem das Herz heraus, nimmt seine Lederklamotten und marschiert davon. Kaum ist er weg, taucht ein anderer, älterer und bärtiger Schwarzenegger auf und spielt eine weitere Szene an derselben Location. Das erinnert doch stark an "Zurück in die Zukunft 2", worin Michael J. Fox munter in Szenen aus dem ersten Teil herumturnte. Möglich auch, dass Regisseur Alan Taylor über alternative Zeitlinien die "Terminator"-Saga in eine neue Richtung lenkt, wie es J.J. Abrams mit "Star Trek" veranstaltete. Wer gerade keinen Flux-Kompensator (der bekanntlich Zeitreisen erst möglich macht) zur Hand hat, muss die Zeit bis zum Kinostart von "Terminator: Genesis" eben totschlagen. Der ist nämlich erst auf den 1. Juli 2015 terminiert.



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