Kino

Irre: Zuschauerin klagt Actionfilm “Drive” an, weil zu wenig gefahren wird!

Aus der „Unglaublich, aber wahr“-Kategorie: Die US-Amerikanerin Sarah Deming verklagte den amerikanischen Filmverleih des Action-Thrillers „Drive“ aus einem völlig hirnrissigen Grund!

Ryan Gosling am Steuer in "Drive"
Ist unser Ryan etwa zu wenig Auto gefahren? Nach dem Geschmack einer US-Amerikanerin schon!

Na gut, wir alle kennen die Situationen: Man stürmt mit riesengroßer Freude ins Kino zu einem Film, bei dem sich später entpuppt, dass alle guten Szenen bereits im Trailer verbraten wurden. „Pech gehabt“, werden sich die meisten da wohl denken. Doch die Amerikanerin Sarah Deming fühlte sich vom Trailer zum Action-Thriller „Drive“ so sehr hinters Licht geführt, dass sie aus Frust einfach das amerikanische Filmstudio verklagte.

In ihrer Beschwerde führte die Amerikanerin natürlich äußerst triftige Gründe auf, warum der Film ihr Kinoerlebnis zerstört hätte: „‘Drive‘ hatte kaum Ähnlichkeiten mit einem Verfolgungs- oder Rennaction-Film. […] Es wird allgemein wenig im Film gefahren“, so ein Zitat aus der Anklageschrift. Des weiteren forderte Deming allgemein, dass irreführende Trailer im Kino nicht mehr gezeigt werden sollten und das der Film angeblich „antisemitische Tendenzen“ hätte.

Hatte die Gute da etwa den Film des dänischen Arthouse-Regisseurs Nicolas Winding Refn etwa mit der "Fast & Furious"-Reihe verwechselt? Es scheint wohl tatsächlich der Fall zu sein. Wir finden es ein wenig schade, dass sich die gute Dame nicht wenigstens ein bisschen an Hollywood-Darling Ryan Gosling erfreuen konnte. Oder an den generell großartig inszenierten Actionsequenzen, die so knapp gar nicht ausfallen.

 



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