Kino

Produzentin Kori Rae über „Onward“: „Lustig, emotional und actionreich" | Interview

Disney-Pixars „Onward: Keine halben Sachen“ startet am 5. März 2020 im Kino. Wir sprachen mit Kori Rae über den fantastischen Roadtrip…

„Onward: Keine halben Sachen“: Magischer Trailer zu neuem Disney-Film
"Onward: Keine halben Sachen": Ian und Barley beim Versuch zu zaubern. Disney/Pixar

Der nächste Animationsfilm von Disney-Pixar steht in den Startlöchern: Mit „Onward: Keine halben Sachen“ von Dan Scanlon greift der Regisseur, der seinen eigenen Vater bereits im Alter von einem Jahr verlor, auf die eigene Vita zurück. Denn die ihn prägende Spurensuche nach dem nie gekannten Vater steht auch im Mittelpunkt des animierten Abenteuers. Produzentin des Films ist Kori Rae – sie arbeitete bereits erfolgreich für „Die Monster Uni“ mit Dan Scanlon zusammen, und plauderte mit uns über das neueste Pixar-Werk…

"Onward" von Disney
Die "Onward"-Macher: Regisseur Dan Scanlon und Produzentin Kori Rae.Getty Images
 

„Onward: Keine halben Sachen“: Vatersuche a la „Two and a Half Men“

Denn im neuen Pixar-Film begeben sich die beiden Brüder Ian und Barley Lightfoot auf die Suche nach ihrem Vaters, den zumindest Ian nie kennenlernen durfte und von dem sich bei einem ersten – missglückten – magischen Rückholversuch nur die Beine manifestierten. Sie haben nun knapp einen Tag Zeit, um den Zauber zu vervollständigen und ihren Vater in einem Stück kennen zu lernen – eine magische Reise beginnt.

Dass die beiden mit dem Zauberspruch nicht zurechtkamen, ist kein Wunder, denn: Die Brüder sind anders als ihr Vater keine waschechten Zauberer. Von denen gibt es sowieso nur noch wenige, da die Annehmlichkeiten des technischen Fortschritts die deutlich gefährlichere Magie nach und nach aus der Welt verdrängten. Die fantastische Vorstadtwelt von „Onward“, in der magische Geschöpfe und Errungenschaften der Neuzeit nebeneinander existieren, zu kreieren, war für Kori Rae eine besondere Erfahrung: „Ich habe es geliebt diese Welt zu erschaffen – sie ist einzigartig.

 

„Onward: Keine halben Sachen“: Alles Hose oder was?!

Einzigartig ist auch die Darstellung des Vaters, der nach dem missglückten Zauberspruch seiner Söhne nun als Hosenpaar mit Schuhen durch die Landschaft taumelt – Rumpf und Kopf fehlen (noch?). Darin lag laut Kori Rae eine der zentralen Herausforderungen: „Wir mussten erst einmal herausfinden, wie wir die „Hose“ mit Emotionen und Charakter ausstatten. Einen Charakter aus nichts weiter als einer Hose zu formen war definitiv eine Herausforderung.“ Die existierenden Befürchtungen, dass das Publikum die „Hose“ missverstehen bzw. nicht emotional und witzig finden würde, bestätigten sich laut Kori Rae bei Testvorführungen nicht. Auch uns wird schon bei der ersten Begegnung von Ian und seinem „Dad“, die im Trailer zu sehen ist, klar, dass Pixar es wieder mal geschafft hat: selbst mit einer Hose kann das Filmstudio große Emotionen hervorzurufen.

 

„Onward: Keine halben Sachen“: „Team Ian oder Team Barley?“

Dem ungleichen Brüderpaar – Ian zurückhaltend, Barley voller Selbstbewusstsein – auf seiner abenteuerlichen Reise durch die magische Welt zu folgen verspricht nicht nur eine Menge Unterhaltung, sondern ist auch eine tiefgehende Charakterstudie der beiden Protagonisten. Kori Rae verriet uns im Hinblick auf die unterschiedlichen Wesen der beiden, dass sie persönlich eher Ian ähneln würde: „Etwas schüchtern und unsicher“; gleichzeitig aber Barley für sein Vertrauen in sich und seinen Bruder bewundere.

Wir danken Kori Rae für ihre Zeit und sind gespannt, ob Ian und Barley Lightfoot ihr magisches Abenteuer bestehen und ihren Vater in einem Stück kennenlernen können. Um die Wartezeit bis zum Kinostart am 5. März zu verkürzen, könnt ihr hier unsere Kritik zum fantastischen und zeitgleich emotionalen Animationsabenteuer „Onward: Keine halben Sachen“ oder euch einfach nochmal den Trailer anschauen:

 


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