Fernsehen

Interview zu "Promi Big Brother" - Dicke Schwester, Kleiner Bruder

Man nehme zehn C-Promis, sperre sie auf engstem Raum ein und man hat...? Nein, nicht den nächsten Dschungel-Wahnsinn – sondern die neueste Variante von "Big Brother". Auch die könnte lustig werden. Dank Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher

Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher freuen sich schon auf den Start von "Promi Big Brother".
Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher freuen sich schon auf den Start von "Promi Big Brother". (Getty Images) Getty Images

Die totale Überwachung! Für zehn deutsche Promis keine Horrorvorstellung, sondern ein (Geld-)Segen – für den sie noch nicht einmal in den australischen Dschungel ziehen müssen. Ein Bahnticket nach Berlin-Adlershof reicht. Dort in den Studios befindet sich nämlich ihre neue TV-Bleibe. Nach zwei Jahren Pause und elf Staffeln kehrt die Mutter aller Stalker-Shows „Big Brother“ zurück ins heimische Fernsehen. Allerdings in einer, sagen wir mal, veredelten Version. Statt auf  Normalos setzt SAT.1 auf  C-Prominente (über  die  bis  kurz vor Sendestart nur spekuliert werden kann). Luxus-Knast statt Container. Das Ganze angesetzt als zweiwöchiger Kurztrip. Kein Vergleich zu „Big Brother“ Glanzzeiten. Sascha, Gewinner der 5. BB-Staffel, ließ sich ein volles Jahr einpferchen, kam im März 2005 mit einer Million Euro raus. Hört sich im ersten Moment also nicht revolutionär spannend an, was SAT.1 da verzapft. Hat aber das Zeug zum Überraschungs-Hit. Denn als Helden des Formats könnten schlussendlich (wie beim Dschungelcamp) die Moderatoren gefeiert werden. Wenn Cindy aus Marzahn (41) und Oliver Pocher (35) nur halb so schlagfertig sind wie in diesem Interview:


Cindy, Herr Pocher, welche Promis würden Sie sich bei „Promi Big Brother“ wünschen?

Cindy aus Marzahn: Ich wünsche mir, dass einer mit ’nem MEGA-Sixpack reinkommt, der unter Duschzwang leidet und sich den ganzen Tag nur abbraust. 

Oliver Pocher: Die männliche Micaela Schäfer quasi.

Wenn man Sie 24 Stunden filmen würde, welche Marotten würden wir entdecken?

Cindy: Ich hab’ keine Marotten. 

Pocher: Nee, du bist ganz normal. Und ich bin ja auch auf dem Boden geblieben!

Cindy: Was ist schon ’ne Marotte? Ich schlafe halt 18 Stunden am Tag – nackt.

Meinen Sie, dass man die Kameras nach einiger Zeit wirklich vergisst?

Cindy: Ach, zu Hause passiert mir das ständig... 

Pocher: Ich glaube, es ist schwer, eine Maske aufrecht zu erhalten. Gerade, wenn einen etwas stört. Ich sage sofort, wenn mich etwas nervt. Solche Kandidaten wird es sicherlich auch im Haus geben.

Früher gab es immer einen „Big Brother“-Song. Kommt der dieses Jahr von ihnen? Herr Pocher hat  ja bereits seine Gesangsqualitäten unter Beweis gestellt...

Cindy: Ja, und wir sehen ja, wohin es ihn gebracht hat...

Pocher: Vorstellen können wir uns das sicherlich. Wir haben gerade schon „Großer Bruder“, den Song aus Staffel  1, angestimmt. Das in einer neuen Version: sowas  wie „Große  Schwester, kleiner Bruder“. 

Cindy: Ich würde sagen: „Dicke Schwester, kleiner Bruder“, aber okay. 

Pocher: Textlich sind wir noch dran. Aber Cindy komponiert schon fleißig. 

Cindy: Ich sitze jeden Tag am Piano... Ich würde mich freuen, mit dem Song dann auch beim Eurovision Song Contest anzutreten. Wir könnten auch Ralph Siegel fragen, ob er mitmacht.

                                     Hier kommt ihr zum Interview-Teil 2 mit Cindy und Oliver Pocher

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