Fernsehen

"In aller Freundschaft"-Star Julian Weigend als eifersüchtiger Ehemann in "Ein Sommer in Vietnam"

Seit Anfang des Jahres mimt Julian Weigend in "In aller Freundschaft" den toughen Chefarzt Dr. Kai Hoffmann. Am Sonntagabend tauscht er das sterile Krankenhaus gegen die Hitze Vietnams. 

In aller Freundschaft: Julian Weigend in "Ein Sommer in Vietnam"
"In aller Freundschaft"-Star Julian Weigend ist am Sonntagabend im ZDF-Zweiteiler "Ein Sommer in Vietnam" zu sehen. Screenshot ZDF

In dem ZDF-Zweiteiler "Ein Sommer in Vietnam" schlüpft er an der Seite von Inez Bjørg David und Nikolai Kinski in die Rolle des eifersüchtigen Ehemanns Lars, der nach Südostasien reist, um seine große Liebe (Inez Bjørg David) zurückzuerobern, die dort einen Neuanfang starten und ihre verschollene Zwillingsschwester finden will - und sich nebenbei bereits in einen anderen Mann verliebt. 

Für Julian Weigend eine willkommene Abwechslung zum Sachsenklinik-Alltag bei "In aller Freundschaft": "Ich genieße die Möglichkeit, unterschiedliche Rollen auszuprobieren. Ich bin ja kein Gesichtsvermieter, sondern Schauspieler und habe viele, viele Jahre am Theater gearbeitet. Daher weiß ich es sehr zu schätzen, in verschiedene Rollen schlüpfen zu dürfen", verriet er TVMovie Online im Interview.

 

"In aller Freundschaft"-Star Julian Weigend in "Ein Sommer in Vietnam"

Bei "In aller Freundschaft" hatte der Schauspieler es anfangs nicht leicht, die Sympathien der Zuschauer zu wecken - seine Rolle Dr. Kai Hoffmann vergriff sich oft im Tonfall, wirkte unnahbar und schroff. Das hat sich inzwischen geändert.

Auch im ZDF-Zweiteiler verkörpert Julian Weigend nicht den typischen Publikumsliebling: "Jede Rolle, die ich angehe, ist eine Herausforderung. Deswegen gehe ich da immer mit einer großen Ernsthaftigkeit heran, um das Maximum herauszuholen. Auch diese Figur fand ich super spannend. Sie war nicht der Antagonist, aber doch jemand, der sehr zerrissen und suchend ist. Lars reist nach Vietnam, um seine Frau zurückzugewinnen, weil er merkt, dass einiges im Argen liegt und er versuchen muss, das wieder zu kitten."

Ein Akt, den man als große romantische Geste verstehen könnte? Wohl kaum, wie uns der Mime erklärte: "Er ist sehr hilflos in dem Moment und meint es nicht böse. [...] Er versteht nur leider gewisse Dinge nicht, denn während seine Frau sich eine Veränderung wünscht, will Lars am liebsten alles so belassen wie es ist. Er ist festgefahren und verankert in seinen alten Strukturen."

Ob Lars es am Ende schafft, seine Frau zurückzugewinnen? Das durfte Julian Weigend leider nicht verraten. Nur so viel: Ein klassisches Happy End wird es wohl nicht geben, Allerdings erhalte Lars die Chance auf einen Neuanfang, das könne er ja vielleicht auch als Happy End sehen. "Wenn er es denn verstehen würde, sag ich mal …", so der Schauspieler lachend.

Das ZDF zeigt "Ein Sommer in Vietnam" als Teil seiner Herzkino-Reihe am 16. und 23. September jeweils um 20.15 Uhr.

von Sophie Piper



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