„In aller Freundschaft“-Abschied von Rolf Becker: Otto Stein sorgt für überraschende Wende
Abschied bei „In aller Freundschaft“: Nach dem Tod von Schauspieler Rolf Becker nimmt die ARD-Serie nun auch von seiner Figur Otto Stein Abschied. Und hat eine besondere Überraschung parat.

Seit fast 20 Jahren gehörte Rolf Becker fest zum Ensemble von „In aller Freundschaft“. Als Otto Stein, Vater von Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann), war er für viele Zuschauer ein vertrautes Gesicht der Sachsenklinik. Doch am 12. Dezember 2025 starb der Schauspieler im Alter von 90 Jahren. Nun verarbeitet die ARD-Serie seinen Tod auch innerhalb der Handlung.
„In aller Freundschaft“: Martin Stein bricht nach Nachricht von Ottos Tod zusammen
In der letzten Folge an Dienstag, 13. Oktober 2026, um 21 Uhr im Ersten erreichte die Sachsenklinik eine erschütternde Nachricht: Auch Otto Stein ist gestorben. Dabei wurde es besonders für seinen Sohn Martin emotional. Die Serie bereitete damit zugleich eine eigene Abschiedsfolge vor, mit der Rolf Becker eine besondere Würdigung erhält.
In der Episode drehte sich zunächst vieles um Lisa Schroth (Louise Sophie Arnold). Die angehende Ärztin durfte bei einem außergewöhnlichen medizinischen Eingriff dabei sein: der Entbindung zusammengewachsener Zwillinge. Obwohl Lisa unter einer fiebrigen Erkältung leidete, wollte sie sich diese seltene Gelegenheit nicht entgehen lassen. Doch am Tag des geplanten Kaiserschnitts brach sie vor ihrem Vater Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) zusammen.
Während Roland und seine Frau Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig) mit dieser Situation beschäftigt waren, klingelte es plötzlich an der Haustür. Vor ihnen stand überraschend Dr. Martin Stein, der eigentlich Urlaub hatte. Roland wunderte sich über den unangekündigten Besuch und fragt eseinen Freund: „Was machst du denn hier? Ich denke, du hast Urlaub?“ Doch Martin konnte kaum antworten. Unter Tränen brachte er nur drei Worte hervor: „Otto ist tot.“
Rolf Becker bekommt eigene Abschiedsfolge bei „In aller Freundschaft“
Bei der emotionalen Szene am 13. Oktober blieb es allerdings nicht. Eine Woche später widmete die ARD Rolf Becker und seiner Rolle Otto Stein gestern eine eigene Abschiedsfolge.
Am gestrigen Dienstag, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr lief Episode 1152 mit dem Titel „Manchmal muss man kein Arzt sein“. Darin liegt Ottos Beerdigung bereits hinter der Familie. Anschließend versammeln sich Angehörige und Freunde zu einer kleinen Trauerfeier in seinem früheren Zuhause, in dem mittlerweile Kathrin Globisch und Roland Heilmann leben.
Für Martin Stein wird die Zusammenkunft zu einer schmerzhaften, aber auch aufschlussreichen Erfahrung. Denn auf der Trauerfeier begegnet er Elisabeth Sommerfeld (Rita Feldmeier), mit der sein Vater zuletzt in einer Wohngemeinschaft gelebt hat. Ihre vertrauten Erzählungen über Otto machen Martin stutzig. Er fragt sich plötzlich, ob zwischen seinem Vater und Elisabeth womöglich mehr gewesen sein könnte als eine Freundschaft. Und tatsächlich enthüllt sie, dass sie Otto sehr geliebt habe. Durch Nachforschungen erhält Martin so noch einmal einen ganz neuen Blick auf seinen Papa.
Rolf Becker war über Jahrzehnte aus der deutschen Film- und Fernsehlandschaft nicht wegzudenken. Für die Zuschauer von „In aller Freundschaft“ blieb er vor allem als Otto Stein in Erinnerung. Seit 2006 verkörperte er den Vater von Dr. Martin Stein. Lange Zeit betrieb Otto zudem die Cafeteria der Sachsenklinik und war damit eng mit dem Alltag der beliebten Krankenhausserie verbunden. Mit seiner ruhigen, warmherzigen Art wurde die Figur zu einem festen Bestandteil des Casts der Arztserie.
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