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"Ich bin zu schwul": "Tiger King" nicht von Donald Trump begnadigt

Netflix Tiger King ist sauer, dass Donald Trump als letzte Amtshandlung nicht ihn begnadigt hat.

Tiger King – Trump hat Joe Exotic nicht begnadigt: „Ich bin viel zu schwul!“
Bleibt die nächsten 21 Jahre im Gefängnis: Tiger King Joe Exotic. Netflix / Montage: TV Movie Online

Am Mittwoch, den 20. Januar 2021, schied Donald Trump aus dem Amt des US-Präsidenten. Als letzte Amtshandlung begnadigte Trump noch zahlreiche verurteilte Straftäter, darunter auch seinen ehemaligen Berater und Chefstrategen Steve Bannon.

Wen er allerdings nicht aus dem Gefängnis geholt hat, ist Joe Exotic! Der Tiger King, der durch die gleichnamige Netflix-Serie zu weltweiter Bekanntheit gelangte, wurde 2019 zu einer 22-jährigen Haftstrafe wegen Beteiligung an einem Auftragsmord und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verurteilt – seiner Meinung nach zu Unrecht.

 

Trump begnadigt Lil Wayne

Der exzentrische Tiger King hat nun Trump dafür kritisiert, ihn nicht aus dem Knast geholt zu haben. Joe Exotic alias Joseph Maldonado-Passage, wie der ehemalige Zoowärter mit bürgerlichem Namen heißt, hatte so sehr mit einer Begnadigung gerechnet, dass er sich sogar eine Stretch-Limousine vor das Gefängnis bestellte.

Und ganz ehrlich: So unwahrscheinlich war es nicht! Donald Trump hatte gefühlte fünf Minuten vor seinem Ausscheiden als US-Präsident nämlich ganze 73 Begnadigungen ausgestellt. Darunter auch die Rapper Lil Wayne und Kodak Black.

 

Erzrivalin Carole Baskin erleichtert

"Ich bin einfach zu schwul, um eine Begnadigung von Trump zu verdienen", schrieb Joe Exotic auf seinem Twitter Account. Die Erzrivalin des 57-Jährigen, Carole Baskin, ist jedoch erleichtert. „Ich atme tief durch, weil ich so eine Erleichterung spüre. Von dem Zeitpunkt an, als er verurteilt wurde, habe ich mir Sorgen gemacht, dass er durch den Präsidenten begnadigt werden könnte. Als heute Mittag ein neuer Präsident vereidigt wurde, hatte ich das Gefühl, endlich vor dieser Bedrohung sicher zu sein“, erklärte Baskin am Mittwoch auf Fox News.

Im September schickte der Tiger King einen handgeschriebenen Brief an Trump, in dem er um eine Begnadigung bat. Darin erklärte er: "Wenn ich jemals zu jemandem aufgeschaut habe, dann zu Ihnen. Nicht, weil ich Sie brauche, um mein Leben zu retten, sondern weil Sie für das einstehen, was Sie glauben, egal was andere denken ... Ich flehe Sie an, auf die Millionen zu hören, die die Wahrheit sehen ... Erlauben Sie mir, Sie stolz zu machen, Amerika stolz zu machen, die Welt stolz zu machen. Seien Sie bitte mein Held!"

Tja, hat leider nicht geklappt.

 


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