Kino

"Hunger Games"-Regisseur soll "Houdini" entfesseln

Andere Projekte sind Gary Ross wichtiger als die "Panem"-Fortsetzung. Eines davon könnte eine neue Serie um den Meistermagier Harry Houdini sein

Wahrscheinlich stritt man sich um die Gage, als Gary Ross beschloss, bei den Fortsetzungen von "Die Tribute von Panem - The Hunger Games" nicht mehr im Regiestuhl zu sitzen, Welterfolg hin oder her. Die offizielle Begründung lautet: Gary Ross möchte gerne anderen Projekten den Vorzug geben. Eines davon befasst sich mit dem Meistermagier Harry Houdini. Dessen Mythos lieferte schon Stoff zu manchem Film. Gary Ross soll sich der Biografie "The Secret Life of Houdini, The Making of America's First Superhero" ('Das geheime Leben von Houdini, Die Entstehung von Amerikas erstem Superhelden') annehmen.

 

Magier-Nebenjob: Spion im britischen Geheimdienst

Das Buch der Autoren William Kalush und Larry Sloman erschien 2006 und beschreibt Houdini nicht nur als genialen Entfesselungskünstler und Illusionisten, sondern auch als britischen Spion. Der Stoff soll als Quelle einer Actionserie dienen, die zwischen "Indiana Jones" und "Sherlock Holmes" angesiedelt sein wird. Man darf gespannt sein, wer diese schillernde Figur dann vor der Kamera verkörpert. Der echte Harry Houdini war übrigens tatsächlich mit dem "Holmes"-Schriftsteller Arthur Conan Doyle befreundet. Er starb 1926 im Alter von 52 Jahren qualvoll, aber standesgemäß an den Folgen eines Blinddarmrisses: Houdini hatte behauptet, nur durch Anspannung seiner Bauchmuskeln härteste Schläge ertragen zu können. Ein Besucher seiner Show bewies ihm das Gegenteil ...



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