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Hugh Laurie: "Dr. House" war ein Albtraum

Hugh Laurie erinnert sich nur ungern an seine Zeit als "Dr. House" zurück - trotz seines höchstbezahlten Fernsehjobs quälte den Schauspieler die tägliche Routine.

Der britische Schauspieler, der im letzten Jahr die finale Folge der Hitserie "Dr. House" abdrehte, erklärt jetzt im Interview mit dem Magazin "Radio Times", dass er keine Lust mehr hatte, den schlecht gelaunten Arzt zu spielen und sich wie in einem "goldenen Käfig gefangen" fühlte. "Aus der Entfernung betrachtet klingt es absurd. Immerhin habe ich nur Faxen gemacht und Geschichten mit tollen Menschen erzählt. Was könnte daran einzwängend sein?" Doch besonders sein Erfolg und die Nachwirkungen dessen seien für Hugh Laurie anstrengend gewesen. "Die Wiederholung jeder Routine, jeden Tag, jeden Monat, jedes Jahr, kann sich zu einem Albtraum entwickeln. Ich hatte ein paar sehr dunkle Tage, an denen ich dachte, es gäbe kein Entkommen", erinnert sich der Engländer.

Das war teilweise sogar derart schlimm, dass Hugh Laurie sich Unfälle wünschte, um der Arbeit zu entkommen, wie der Star hervorhebt. "Manchmal dachte ich, 'Wenn ich jetzt auf dem Weg zur Arbeit einen Unfall bauen würde und ein paar Tage zur Erholung für mich hätte, wäre das wundervoll.'"
Mittlerweile genießt der 53-Jährige, der für jede Episode der Erfolgsserie circa 390.000 US-Dollar erhielt, sein Familienleben abseits der Fernsehkameras. "Es ist eine Freude, mit meiner Familie zusammen zu sein, den Hund Gassi zu führen, Musik zu hören und zu lesen. Ich genieße es in vollen Zügen."


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