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"Honig im Kopf", "Tatort" und Helene Fischer: Das große Til Schweiger-Interview

Helene Fischer
Helene Fischer
Ihr Tatort ist anders als die anderen. Das stieß nicht auf ungeteilten Beifall...
 
Til Schweiger: Wir sind auf jeden Fall kein langweiliger Tatort. Regisseur Christian Alvart hat nach dem ersten gesagt: "Lass die doch meckern, wir haben uns nichts vorzuwerfen." Wir haben versprochen, die Kuh fliegen zu lassen, und wir haben sie dann tatsächlich auch fliegen lassen. Und den meisten gefällt’s ja. Es ist außerdem absurd, dass Leute sich beklagen, wir hätten mehr Geld zur Verfügung als die anderen. De facto haben wir vielleicht 150.000 Euro mehr. Das ist immer noch wenig, wenn man sieht, was der Christian da am Ende abliefert. Der Skandal ist nicht, dass wir mit 150.000 Euro plus so einen Tatort auf den Bildschirm bringen. Der Skandal ist, dass bei manch anderem Tatort das Budget komplett ausgegeben wird, obwohl rein gar nichts passiert.

Werden die nächsten Tatort-Folgen noch mal eine Nummer härter?
 
Til Schweiger: Die FSK hat den ersten Tatort für die DVD-Auswertung ab 16 freigegeben. Da hat Christian Alvart gesagt, na dann können wir ja bei Teil 3 und 4 erst so richtig loslegen.  Das wird ein echtes Event, nicht nur wegen Helene.
 
War das Ihre Idee mit Helene Fischer?
 
Til Schweiger: Eigentlich nicht, aber irgendwie doch. Es ist eigentlich aus einem Scherz heraus entstanden. Wir hatten damals ja mit unserem ersten Tatort den Rekord geholt. Da habe ich dem Jan Josef Liefers geschrieben: "Es ist ein neuer Sheriff in der Stadt.“ Drei Wochen später haben sie ihn sich dann zurückgeholt, die hatten noch einmal 200.000 Zuschauer mehr als wir. Da habe ich gesagt: das habt ihr ja nur geschafft, weil ihr Howard Carpendale dabei hattet. Dann holen wir uns eben das nächste Mal Helene Fischer. Das war ein Scherz, Jan Josef und ich sind seit "Knockin’ On Heaven’s Door" Freunde. Am nächsten Tag hat Thomas Schreiber angerufen, Unterhaltungschef vom NDR, und gesagt: „Das ist doch eine geile Idee. Lass mich die Helene Fischer mal fragen. Ich meinte nur: "Okay, frag sie!"
 
Wie groß ist Helenes Rolle?
 
Til Schweiger: Schon größer. Und sie macht es fantastisch. Helene ist ein echtes Goldstück. Es gibt Stars, die kommen an den Set und haben erst mal so ’ne Latte an Extrawünschen. Und dann kann kommt Helene, sicherlich einer unserer größten Stars, und ist total bescheiden, bodenständig und authentisch.
 
Wie oft sehen Sie Ihre Kinder, wenn Sie nicht gerade mit ihnen drehen? Feiern Sie Weihnachten alle zusammen?
 
Til Schweiger: Weihnachten sind wir immer alle zusammen. Meinen Sohn Valentin sehe ich momentan nicht, er ist mit der Schule fertig und ist derzeit in den USA. Meine älteste Tochter Luna lebt mit mir, Lilli und Emma bei meiner Exfrau Dana. Das schwappt so hin und her, wie gerade die Situation ist.

INTERVIEW: Jörg Ebach und Rüdiger Rapke

Seht jetzt den Trailer zu "Honig im Kopf" - ab 25. Dezember im Kino:



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