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Hilferuf | "Game of Thrones"-Darstellerin Gillans Baby entführt?

In "Game of Thrones" spielte Josephine Gillan von 2012 bis 2019 die Rolle der Marei. Nun wendet sie sich an die Öffentlichkeit: „Mein Baby wurde entführt“.

"Game of Thrones"-Darstellerin Josephine Gillan alias Marei bittet um Hilfe: "Mein Baby wurde entführt“
"Game of Thrones"-Darstellerin Josephine Gillan wendet sich nach der angeblichen Entführung ihres Babys an die Öffentlichkeit. Foto: Instagram.com/josephinegillan88/

Zuletzt machte Josephine Gillan von sich Reden, als sie ein pikantes Detail aus ihrer Vergangenheit enthüllte: Vor ihrer Zeit bei "Game of Thrones" war die 31-Jährige nicht nur Porno-Darstellerin, sie verdiente auch mit Prostitution ihr Geld. „'Game Of Thrones' hat mich vor einem Leben als Prostituierte bewahrt und mich zu einem viel stärkeren Menschen gemacht“, verriet sie 2016 gegenüber "The Daily Mail". "Ich habe als Hure gearbeitet und zur selben Zeit unter dem Namen Sophie O'Brien Erwachsenenfilme gesehen. Dann habe ich eine Ausschreibung [für die Rolle in 'Game of Thrones' gesehen]", so die Schauspielerin damals. „Sie suchten nach jungen Frauen mit unoperierten Brüsten und ohne Tätowierungen, denen es nichts ausmachte, nackt gefilmt zu werden. Also habe ich sofort ein Bild geschickt“, fuhr sie fort. „Sie haben zurückgeschrieben, dass sie mich nehmen, und ich war begeistert, weil es eine großartige Gelegenheit war, richtig zu schauspielern. Aber ich hatte keine Ahnung, wie sehr es mein Leben verändern würde.“

 

Israelische Behörden bringen Josephine Gillans Baby bei einer Pflegefamilie unter - die spricht daraufhin von Entführung

Nun taucht Gillans Name erneut in den Schlagzeilen auf. Diesmal geht es um ihr acht Monate altes Baby Gloria, das laut Gillan "entführt" wurde. Via Twitter wandte sich die "Game of Thrones"-Darstellerin an die Öffentlichkeit und erklärte: "[Dieses Video zeigt] den furchtbaren Moment, in dem die #israelischen #Sozialdienste mein Baby entführten! Am Sonntagabend um 12.30 Uhr! Meine Freundin hat gebettelt, ihr wurde aber mit Gefängnis gedroht, wenn sie mein Baby nicht übergibt!", so Gillan. 

Gloria hatte sich seit ihrem fünften Lebensmonat in der Obhut einer Freundin Gillans befunden, da die Marei-Darstellerin sich wegen einer Wochenbettdepression in Behandlung begeben hatte. „Meine Freundin hat sich großartig [verhalten]. Gemeinsam mit ihrer tollen Familie hat sie sich um meine Tochter Gloria gekümmert, und zwar mit aufrichtiger Liebe [...]", so Gillan dazu in einem Statement.

Nun sei ihre Tochter verschwunden und sie wisse nicht, wo sie sich befindet, so die Schauspielerin. „Ich darf sie nicht sehen oder Kontakt zu ihr haben! Ich habe keine Ahnung, wo sie ist“, erklärte sie. „Ich war damals nicht da und wusste nicht, was sie getan hatten! Es ist absolut unverschämt!" Gillan gibt weiter an, ihre Freundin habe sich nichts zuschulden kommen lassen. Trotz allem sei sie von zwei Polizisten hinausgeführt worden, Gloria sei daraufhin Dunkelheit der Nacht verschwunden. 

Um ihr Baby zurückzubekommen, bat Gillan zudem um die finanzielle Unterstützung der Öffentlichkeit. „Leider kann ich mir die Anwaltskosten momentan nicht leisten!", schrieb sie auf der Seite "GoFundMe". "Also bitte ich um Spenden, um genug Geld zu sammeln, um sie dorthin zurückzubringen, wo sie sicher ist und geliebt wird."

 

Israelische Beamten folgten einem Gerichtsbeschluss

Gillan hält die Aktion der isrealischen Beamten für "illegal" und spricht von "Entführung". Medienberichten zufolge handelten die Beamte der Polizei und des Sozialdienstes jedoch auf gerichtlichen Beschluss und brachten das Kind vorübergehend in einer Pflegefamilie unter.

In einer Erklärung gegenüber der "Times of Israel" teilte das Ministerium für soziale Angelegenheiten und soziale Dienste mit, der Fall werde von verschiedenen Abteilungen bearbeitet, darunter auch von der internationalen Abteilung des Ministeriums, die mit den britischen Sozialbehörden in Kontakt stehe. "Unsere einzige Priorität ist das Wohlergehen des Babys und wir versuchen, die beste Lösung zu finden", ließ das israelische Ministerium für soziale Angelegenheiten und soziale Dienste mitteilen und lehnte es aus Gründen der Privatsphäre des Babys ab, sich detaillierter zu der Situation zu äußern.

 
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