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„Herr der Ringe“-Erbe: Christopher Tolkien ist tot

Christopher Tolkien, der das Erbe seines Vaters J.R.R. Tolkien verwaltete, ist im Alter von 95 Jahren verstorben.

"Der Herr der Ringe"
Mittelerde trauert um Christopher Tolkien.

Wie die britische „Tolkien Society“ sowie der Klett-Cotta Verlag mitteilten, ist Christopher Tolkien, Sohn des „Herr der Ringe“-Autors J.R.R. Tolkien, tot.

Der jüngste Sohn des weltbekannten Schriftstellers verstarb in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mit 95 Jahren in seinem französischen Alterswohnsitz.

„Mit der Edition des 'Silmarillion' (1977) hat Christopher Tolkien Millionen von Leserinnen und Lesern auch den Zugang zum Ersten Zeitalter von Mittelerde eröffnet", schreibt der Verlag in einem offiziellen Statement. Bei den ebenfalls bei Klett-Cotta erschienen Bücher „Der Fall von Gondolin“ (2018), „Beren und Lúthien“ (2017) und „Die Kinder Húrins“ (2007) fungierte Christopher als Herausgeber.

„Millionen Menschen auf der ganzen Welt werden Christopher für immer dankbar sein“, heißt es bei der „Tolkien Society“.

Die Kommerzialisierung des Werkes seines Vaters war Christopher spätestens seit dem Erscheinen der von Peter Jackson inszenierten „Herr der Ringe“-Filme ein Dorn im Auge.

„Tolkien ist ein Monster geworden, das von seiner eigenen Popularität verschlungen wird“, erklärte er einst in einem Interview mit der französischen Tageszeitung „Le Monde“.  Die Kommerzialisierung habe die ästhetische und philosophische Wirkung auf ein Nichts reduziert.

 


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