Kino

Henry Cavill sieht Amerikaner als 007

Solange er in Ruhe den stärksten Amerikaner aller Zeiten spielen darf, kann sich gerne ein US-Star an 007 versuchen.

Henry Cavill, der sich am 20. Juni in Man of Steel als Superman in die Lüfte schwingt, hält sich offensichtlich bereits jetzt für unverwundbar - und wagt sich schon mal an eine kleine Blasphemie: Er verstieg sich zu der Aussage, dass die heilige Rolle des James Bond seiner Meinung nach durchaus auch an einen Amerikaner gehen könne. "Mir würde es nichts ausmachen, wenn ein Amerikaner Bond spielen würde - solange er gut ist und die Rolle richtig spielt". Entweder möchte der britische Schauspieler sein diesbezüglich recht empfindliches Heimatland nie wieder betreten - oder sieht sich zumindest einer kleinen Geste Amerika gegenüber verpflichtet. Er als Brite verkörpert mit Supie immerhin eine amerikanische Ikone - und was den einen recht ist, sollte doch den anderen billig sein. "Solange ich es überzeugend tun kann, solange ich einen Amerikaner gut genug spielen kann, ist das für mich O.K." Hinzu kommt, dass er selbst bei der Rolle des Doppelnull-Agenten schon mal abgeblitzt ist. 2005 hatte Cavill dafür schon vorgesprochen, war aber im Rennen gegen Daniel Craig zweiter Sieger geblieben. Übrigens keine Schande, wie die Entwicklung der 007-Abenteuer später gezeigt hat.

 

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Bei seiner Vorstellung als Superman ging der Star dann wohl ganz eigene Wege. Eigenen Angaben zufolge, hat er sich mitnichten an den Leistungen anderer Darsteller des Stählernen orientiert, sondern an den Comics. Hier machte er sich beim Lesen Notizen "in denen sich ein zweiter Charakter versteckt hatte - und von dem habe ich dann gezehrt." Eine Comic-Legende wie Supie zu spielen, scheint sowieso ganz eigenen Gesetzten zu gehorchen: "Es gibt eigentlich keine Worte dafür und keine Weg es zu beschreiben, wie es ist, Superman zu spielen. Es ist eher ein Gefühl - und Du musst es schließlich in den Charakter kanalisieren."



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