Kino

Henry Cavill fürchtet Absturz

Seinem Kollegen Brandon Routh brachte die Rolle des Superhelden kein Glück - ein Schicksal, das Henry Cavill Albträume bereitet.

Schauspieler neigen ja angeblich sowieso zu Aberglauben jeglicher Spielart. Speziell Henry Cavill, der Superman in Zack Snyders neuer Comic-Verfilmung "Man of Steel", hat diesbezüglich gerade seine liebe Not. Er muss nämlich das karrieretechnische Schicksal seines Supie-Vorgängers Brandon Routh aus dem Kopf bekommen. Der hat nämlich im Jahr 2006 den Stählernen in Bryan Singers "Superman Returns" verkörpert - und bringt seither in Hollywood irgendwie kein Bein mehr auf den Boden. Das mag letztlich vor allem daran liegen, dass sich der Film für das Studio als Draufzahlgeschäft entpuppte. Aber trotzdem: Henry Cavill ist nervös - und sagt das auch. Er hoffe sehr, nicht das gleiche Schicksal wie sein glückloser Superhelden-Kollege zu teilen, gestand er der Presse jetzt in einem Interview. "Es ist aber trotzdem nicht so, dass ich gedanklich auf einen Fehlschlag eingestellt bin. Das wäre sicher der falsche Weg - schließlich strebt man immer nach Erfolg."

 

Und dann? Bond. James Bond.

Trotz solch latenter Kleinmütigkeit geht sein nächster Griff aber schon wieder nach den Sternen. Auf die Frage nach seiner Traumrolle abseits von Superman steht ihm der Sinn nach einer weiteren Ikone. Er würde gerne Daniel Craig beerben - und den nächsten 007 geben. "Es wäre so eine großartige Herausforderung, nach Daniel Craig zu kommen. Er hat die Messlatte so hoch gelegt." Jetzt ist nach Cicero ja Ungestüm ein Vorrecht der Jugend. Aber ob sich Henry Cavill für eine Aufgabe dieser Güteklasse qualifiziert, muss er dennoch erst mal beweisen. Und zwar als nächstes ab 20. Juni in den Kinos Deutschlands - wenn er das blau-rote Kostüm überstreift und sich erstmals in die Luft schwingt.



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