Fernsehen

Heimlicher Kinderstar: Edith Hancke ist tot

Die Volksschauspielerin Edith Hancke ist gestorben.

Die deutsche Volksschauspielerin Edith Hancke ist tot. Sie verstarb gestern im Alter von 86 Jahren in Berlin. Berühmt wurde Hancke vor allem wegen ihrer kratzigen Stimme. Unter anderem vertonte sie in den 90er Jahren das Dinosaurierbaby Sinclair in der Kinderserie „Die Dinos“.


Eine missglückte Mandeloperation legte den Grundstein für die große Schauspielkarriere Edith Hanckes. Ihr hatte sie nämlich die unglaublich markante Stimme mit dem großen Wiedererkennungswert zu verdanken.

Nachdem sie Ende der 40er Jahre ihre erste Filmrolle in Gerhart Hauptmanns „Biberpelz“ an Land  zog, ging es steil bergauf. Schnell spielte sie an etablierten Häusern wie dem Berliner Renaissance-Theater, am Deutschen Theater oder am Hansa-Theater. Filme wie „Der Hauptmann von Köpenick“ (1956) mit Heinz Rühmann untermauerten ihr Standing weiter.

Heimlicher Kinderstar

Überraschenderweise ist die „Grande Dame des Boulevards“ auch ein heimlicher Kinderstar – nicht erst, seit sie Baby Sinclair ihre Stimme lieh. Unter anderem spielte sie in „Meister Eder und der Pumuckl“, übernahm Sprechrollen in Disney-Klassikern wie „Dumbo“ oder „Susi und Strolch“ oder vertonte „Felix“ in „Puschel das Eichhörnchen.“

 



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