Hayden Panettieres Mutter bricht ihr Schweigen: Das sagt sie über die letzten Jahre ihrer Tochter
Nach dem Tod von Hayden Panettiere spricht ihre Mutter Lesley Vogel über ihre Trauer, das schwierige Verhältnis zu ihrer Tochter und Brian Hickerson. Dabei schildert sie erstmals ausführlich ihre Sicht auf die vergangenen Jahre.

Der Verlust ihrer Tochter hat Lesley Vogel tief getroffen. In einem emotionalen Interview bei „Good Morning America“ spricht die Mutter von Hayden Panettiere über den Moment, in dem sie vom Tod ihrer Tochter erfuhr, und darüber, wie sie mit der Trauer umgeht. Gleichzeitig blickt Vogel auf eine komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung zurück und äußert sich zu Brian Hickerson, dessen Beziehung mit Hayden innerhalb der Familie offenbar schon länger für Konflikte gesorgt hatte.
Lesley Vogel über Haydens Tod: „Ich war wie betäubt“
Als Vogel vom Tod ihrer Tochter Hayden Panettiere (†36) erfuhr, habe sie zunächst unter Schock gestanden. Unter Tränen erzählt sie bei „Good Morning America“, sie habe nichts fühlen können. Bis heute falle es ihr schwer, den Verlust vollständig zu begreifen.
Gleichzeitig wehrt sich Vogel gegen Kritik daran, wie sie öffentlich mit ihrer Trauer umgeht. „Sie haben kein Recht, mir vorzuschreiben, wie ich um den Verlust meines zweiten Kindes trauern soll. Das ist meine Sache“, stellt sie klar.
Für Vogel ist es bereits der zweite schwere Verlust innerhalb weniger Jahre: Ihr Sohn Jansen Panettiere starb im Februar 2023 im Alter von 28 Jahren.
Haydens Beziehung zu Brian Hickerson sorgte für Konflikte
Ein besonders emotionales Thema des Interviews ist Haydens Beziehung zu Brian Hickerson. Vogel macht deutlich, dass sie diese schon länger kritisch gesehen habe. Sie sagt über Hickerson: „Diese Person in ihrem Leben, die wir schon seit geraumer Zeit loswerden wollten, war bei ihrem Tod an ihrer Seite, und das war Brian Hickerson.“
Nach Berichten über die polizeilichen Ermittlungen sollen Hickerson und sein Bruder zu den letzten Personen gehört haben, die Hayden lebend gesehen haben. Daraus allein lässt sich jedoch keine Verantwortlichkeit für ihren Tod ableiten.
Vogel schildert zudem, dass der Konflikt um die Beziehung irgendwann so weit gegangen sei, dass sie ihrer Tochter eine Grenze gesetzt habe. Wenn Hickerson weiterhin Teil ihres Lebens bleibe, könne sie selbst die Beziehung zu Hayden nicht wie bisher fortführen. Nachdem Hayden an der Partnerschaft festgehalten habe, sei Vogel schließlich auf Distanz gegangen – nach eigener Darstellung auch auf Rat einer Therapeutin.
Lesley Vogel spricht über die schwierige Beziehung zu Hayden
Doch nicht nur Haydens Partnerschaft sorgte offenbar für Spannungen. Vogel blickt auch selbstkritisch auf die komplizierte Dynamik zwischen Mutter und Tochter zurück.
Hayden stand bereits in jungen Jahren vor der Kamera und wurde spätestens durch „Heroes“ zum international bekannten Teenie-Star. Mit dem wachsenden Erfolg ihrer Tochter habe sich auch Vogels Rolle verändert. Je älter Hayden geworden sei, desto weniger Einfluss habe sie als Mutter auf deren Entscheidungen gehabt.
In einem Punkt widerspricht Vogel ihrer Tochter allerdings. Hayden hatte in ihren 2026 erschienenen Memoiren „This Is Me“ geschildert, ihre Mutter habe zu ihr gesagt: „Du schuldest mir etwas“, nachdem sie ihr mitgeteilt hatte, dass Vogel ihre Karriere nicht länger managen solle. Vogel bestreitet diese Darstellung.
Damit stehen auch nach Haydens Tod unterschiedliche Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit nebeneinander.
Nach zwei schweren Verlusten: „Du musst einfach diese innere Stärke finden“
Innerhalb weniger Jahre musste Lesley Vogel sowohl ihren Sohn Jansen als auch ihre Tochter Hayden verlieren. Im Interview spricht sie darüber, wie sie trotz dieser Schicksalsschläge versucht weiterzumachen. Entscheidend sei, immer wieder die eigene innere Stärke zu finden.
Vor allem aber möchte sie mitbestimmen, wie ihre Tochter in Erinnerung bleibt. Hayden sei eine talentierte und schöne Frau gewesen, habe jedoch auch „ihre Höhen und Tiefen“ erlebt.
Vogels Interview zeichnet damit kein einfaches Bild ihrer Beziehung. Es erzählt von Liebe und Trauer, aber auch von Konflikten, Distanz und unterschiedlichen Erinnerungen. Gerade diese Widersprüche machen deutlich, wie kompliziert das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter offenbar gewesen ist – und wie schwer es für Vogel nun ist, nach Haydens Tod mit all dem zurückzubleiben.

