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„Harry Potter“: Harry und weitere Kultfiguren sollten eigentlich sterben

Kaum einer hat sie nicht gesehen – die „Harry-Potter“-Filmreihe. Doch die ursprünglichen Ideen der Autorin J.K. Rowling haben ganz anders ausgesehen.

„Harry Potter“: Harry und weitere Kultfiguren sollten eigentlich sterben
Diese Kultfiguren von „Harry Potter“ sollten eigentlich sterben. /

Über die gesamte „Harry Potter“-Filmreihe hinweg mussten sich die Zuschauer von so einigen Charakteren verabschieden, die Teil der Geschichte waren. So starb zum Beispiel der kleine Hauself Dobby im Teil „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1“ durch Bellatrix Lestranges Messer. Und auch Severus Snape starb in der Schlacht von Hogwarts durch einen Biss von Voldemorts Schlange Nagini.

Doch hätte J.K. Rowling ihr ursprüngliches Buch verwirklicht, hätten noch weitere Charaktere, die aus der Geschichte kaum wegzudenken sind, einen tragischen Tod erlitten.

 

J.K. Rowling: „Ich wollte Eltern töten“

Anfänglich sollten Harrys Eltern James und Lily Potter nicht das einzige Elternteil sein, das stirbt. Die beiden wurden bereits Jahre vor dem ersten Teil von Voldemort getötet und sind nur rückblickend zu sehen. J.K. Rowling wollte in ihren ursprünglichen Ideen eigentlich alle Elternfiguren umbringen, als Voldemorts „Echo zu dem, was Harry tut“, so die Schriftstellerin in einem Interview mit „Today“. Ihr Ziel war es, somit die vollkommene Boshaftigkeit des schwarzen Magiers zu unterstreichen.

Rons Vater, Arthur Weasly, konnte nur knapp dem frühzeitigen Ende entkommen. Wie Rowling berichtet, habe sie sich ihm so verbunden gefühlt, und seinen Tod deshalb nicht über das Herz gebracht, da es ohnehin nur wenige gute Väter in dem Buch gebe.

 
 

„Harry Potter“: Diese Hauptfiguren sollten sterben

Für viele  Zuschauer mag es kaum vorstellbar sein: Sogar die Hauptfiguren Ron Weasley und Harry Potter standen bei Rowling auf der Liste der Personen, denen der Filmtod drohen sollte. Doch der Grund für den Tod der zwei Freunde klingt zuerst sehr makaber.

Die 53-Jährige befand sich damals privat in einer unglücklichen Lage und wollte diese Situation in ihre Buchreihe miteinfließen lassen. „Ich fing an zu überlegen, einen von ihnen zu streichen. Aus reiner Boshaftigkeit. So, jetzt dürft ihr ihn nicht mehr haben", berichtet die Schriftstellerin auf dem Bonus-Track der DVD zu „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2“ über das mögliche Ende der Zauberer.

Und auch über ihre Idee, Harry Potter zu töten, spricht die Autorin in der Dokumentation „Ein Jahr mit J.K. Rowling“. Sie habe ursprünglich darauf abgezielt den Lesern zu vermitteln, dass es jeden treffen könnte, so J.K. Rowling. Ihre Gedanken hat die Britin letztendlich aber nicht verwirklicht, da es für sie eine Art „Verrat“ gewesen wäre. Für sie sollte Harry sich als echter Held präsentieren und am Ende ehrenhaft dastehen. „Also kommt er aus dem Krieg und versucht, eine bessere Welt aufzubauen, schätze ich. So kitschig das klingt."

Wir sind im Nachhinein sehr froh darüber, dass sich J.K. Rowling den Serientod einiger Charaktere zweimal überlegt hat.



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