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„Harry Potter and the Cursed Child“: Joanne K. Rowling kritisiert rassistische Kommentare!

Nachdem letzte Woche Fotos des Casts der "Harry Potter"-Fortsetzung veröffentlicht wurden, verurteilt J. K. Rowling nun rassistische Kritiker aufs Schärfste.

J. K. Rowling Harry Potter and the Cursed Child
"Harry Potter"-Autorin Joanne K. Rowling hat ein Problem mit rassistischen Kommentaren. /Getty Images

Die Premiere steht kurz bevor: Ende Juli werden die Theaterbesucher endlich erfahren, wie es in der Welt von Harry Potter weitergeht. In den ersten 24 Stunden des Vorverkaufs wurden 175.000 Tickets für das Stück am Londoner West End Theater an die Leute gebracht – ein neuer Rekord.

 

"Sie ist die beste Schauspielerin für den Job"

Doch bereits vor der Uraufführung wurden erste Kritiken laut, vor allem an der Entscheidung Joanne K. Rowlings, die dunkelhäutige Darstellerin Noma Dunezweni als Hermine zu verpflichten. In einem Interview mit dem britischen „Observer“ machte sie nun ihrem Ärger Luft: „Meine Erfahrung mit sozialen Netzwerken zeigt, dass Idioten sich auch wie Idioten verhalten. Was soll man dazu sagen? So ist die Welt nun einmal. Noma wurde ausgewählt, weil sie die beste Schauspielerin für den Job ist.“

 

"Eine Hand voll Rassisten"

Außerdem betonte J. K. Rowling, dass im Buch weder die Hautfarbe noch die ethnische Abstammung Hermines explizit genannt würde: „Eine Hand voll Rassisten sagte mir, dass Hermine, weil sie in einem der Bücher 'weiß wird‘ - das heißt, die Farbe in ihrem Gesicht aufgrund eines Schocks verloren hat - von einer weißen Frau gespielt werden müsste, wofür ich nur sehr schwer Verständnis aufbringen kann. Aber ich habe mich entschlossen, mich nicht zu sehr aufzuregen und ruhig und mit Nachdruck klarzustellen, dass Hermine als schwarze Frau meinen vollen Segen und Begeisterung erfährt.“

 

Regisseur ist schockiert

Auch der Regisseur von „Harry Potter and the Cursed Child“, John Tiffany, hat sich zu dem Fall geäußert: „Mich schockiert, dass Menschen sich keine nicht-weiße Person als Held der Geschichte vorstellen können. Deshalb ist es großartig, dass genau das passiert ist.“

Und auch viele Twitter-Nutzer versuchen, den rassistischen Kritikern mit Humor zu begegnen. Eine Userin schreibt: „Eine schwarze Hermine ist für manche Leute offenbar weniger plausibel als ein Universum, in dem das gesamte Postsystem auf Eulen beruht.“

Die Geschichte spielt 19 Jahre nach dem finalen Kampf zwischen Harry Potter und Lord Voldemort, mit dem auch die Filmreihe endete. Was viele Fans nicht wissen: Viele Stars der „Harry Potter“-Filme sind nicht mehr am Leben. Im Video seht ihr, welche.

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Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

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