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Harlan Ellison: "Star Trek"-Star gestorben

Sci-Fi-Star Harlan Ellison ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Der Autor schrieb unter anderem eine umstrittene Episode der Kultserie "Star Trek".

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Star Trek-Autor Harlan Ellison gestorben
 

Harlan Ellison: Exzentrischer Sci-Fi-Autor gestorben

Ellison starb am Donnerstag im Schlaf. Das vermeldete Christine Valada, eine Freundin der Familie und Witwe von Wolverine-Schöpfer Len Wein, im Auftrag von Harlan's Frau Susan via Twitter.

Harlan Ellison schrieb zahlreiche Kurzgeschichten, Comic Bücher und Romane, die zahlreich auch für TV und Film, umgesetzt wurden. Wenn er nicht zufrieden war mit der Art und Weise, wie seine Werke oder Drehbücher vor der Kamera umgesetzt wurden, ließ Ellison sich oftmals mit dem Pseudonym "Cornwainer Bird" nennen.  

Ellison war für seine scharfen Kritiken gegenüber Serien, Filmen und allgemein dem Business bekannt. Er legte sich auch immer wieder mit Produktionsfirmen und Sendern wegen Copyright-Streitigkeiten an.

 

Harlan Ellison: "Star Trek"-Episode machte ihn weltberühmt

Das bekannteste und meist verehrteste TV-Drehbuch schrieb er für die Original-Serie "Star Trek". In der Episode "The City in the Edge of Forever" reist die Enterprise-Crew zurück in die 1930er-Jahre. In New York verliebt sich Captain Kirk (Wiliam Shatner) in die Friedensaktivistin Edith Keeler (Joan Collins). 

Captain Kirk erfährt, dass Edith umkommen wird und will sie retten. Doch damit würde er die Geschichte so dramatisch verändern, dass Nazi-Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewinnen würde. Er entschließt sich dazu, Edith sterben zu lassen.

Kritiker bezeichnen die Episode als eine der besten "Star Trek"-Folgen überhaupt. "TV Guide" setzte die Episode 1995 auf Nummer 68 der "Unvergessenen Momente der TV-Geschichte."  In den 80ern war Ellison auch an der Neuauflage von "The Twilight Zone" beteiligt.

 

 


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