Haftbefehl: Nach Skandal-Doku wieder an der Spitze
Die Doku „Babo – die Haftbefehl-Story“ zeigte seinen Absturz. Doch jetzt ist Rapper Haftbefehl wieder ganz oben. Und das gleich mehrfach...

Es ist die Doku, die in diesem Jahr fast alle bewegte: „Babo – die Haftbefehl-Story“ kam am 28. Oktober auf Netflix raus – und sorgte für viele Schlagzeilen. Denn der Film zeigt schonungslos, wie es hinter der Fassade des Rappers aussieht. Dazu gehört auch sein Kokain seit dem 13. Lebensjahr sowie eine Nahtoderfahrung. Und so manch einer fragte sich: Kann Haftbefehl wirklich ohne Drogen leben? Und wie wird es für ihn weitergehen.
Auf Platz 1 bei den Google-Suchen
Die Antwort: Der 39-Jährige ist wieder da und zurück an der Spitze – zumindest, wenn es um die Suchanfragen bei Google geht. Wenn es um die am häufigsten gesuchten deutschen Persönlichkeiten geht, steht der Rapper deutlich auf Platz 1 – noch vor Bundeskanzler Friedrich Merz (70) und Heidi Reichinnek (37, Die Linke). „Die Doku über Haftbefehl hat ein wahnsinniges Interesse bei den Leuten geweckt“, so Sprecherin Lena Heuermann. „Und auch Menschen, die sich mit der Musik überhaupt nicht identifizieren können, haben die Doku geschaut, um mitreden zu können.“
Auf Platz 4 landete der Trigema-Chef Wolfgang Grupp (83). Er hatte im Sommer öffentlich von seinen Depressionen gesprochen – und auch einen Selbstmordversuch eingeräumt. Platz 5 ging an Dennis Schröder. Der 32-Jährige gewann im September die Basketball-Europameisterschaft mit dem deutschen Team. Dicht gefolgt wurde er von Boris Ex-Frau Lilly Becker (49), die sich in diesem Jahr zur Dschungelkönigin gekürt wurde.
Doku gleich in drei Ländern auf Platz 1
Und nicht nur in Deutschland liegt Aykut Anhan, wie der Sänger mit bürgerlichem Namen heißt, ganz vorn. DerGoogle-Jahresrückblick zeigt: Haftbefehl hatte auch die meisten Suchanfragen internationaler Persönlichkeiten. Dazu gehört Haftbefehl zu den 50 Hot Artists auf TikTok. Und: Die Doku landete über ihn gleich in drei Ländern auf Platz 1 der Netflix-Chart – in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Erfolg, über den sich der Rapper freut: „Mir fehlen echt selten die Worte“, schreibt er dazu auf Instagram. „Ich wollte Ehrlichkeit und Echtheit. Keine PF-Doku und keine Lügen.“
Wie es musikalisch für ihn weitergeht, ist dagegen noch unklar. Vor wenigen Wochen hatte Haftbefehl einen neuen Song auf Türkisch rausgebracht: „Dünya Garip“. Übersetzt heißt das: „Meine Welt ist seltsam...“ Seine ersten Konzerte waren sehr kurz. Doch seine Fans feiern ihn trotzdem. „Deine Dokumentation und deine Geschichte hat nicht nur mich sehr berührt, sondern wahrscheinlich alle hier und alle die sie sehen werden!“, schreibt eine Userin. Und wünscht sich nur eins: „Lebe weiter!“






