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GZSZ-Star Maike von Bremen: Aus diesem traurigen Grund hat sie sich zurückgezogen

Lange Zeit hörte man nichts mehr von Maike von Bremen. Jetzt erklärt die ehemalige GZSZ-Darstellerin, wieso sie sich zurückgezogen hat.

Schock-Enthüllung: GZSZ-Star Maike von Bremen wäre fast gestorben
GZSZ-Star Maike von Bremen hat sich in letzter Zeit aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. | Instagram/Maike von Bremen

Maike von Bremen wurde durch die Rolle der Sandra in GZSZ bekannt. Mittlerweile ist es allerdings ganz schön ruhig um sie geworden. Allein auf Instagram ließ sich die Schauspielerin ab und zu blicken. Dort erklärt sie nun auch, wieso sie sich in letzter Zeit so zurückgezogen hat.

 

GZSZ-Star Maike von Bremen über ihre gesundheitlichen Probleme

In einem langen Instagram-Post verrät Maike von Bremen den traurigen Grund für ihre Abwesenheit: „Ich habe jetzt seit 9 Monaten mit meinen Augenlidern zu kämpfen, die chronisch entzündet sind und als Folge dessen zu schmerzenden, trockenen Augen führen. Diesen kontinuierlichen Schmerzen ausgesetzt zu sein und dem Umstand 'ins Auge sehen' zu müssen, dass dies mich als Schauspielerin berufsunfähig macht (da ich mich so nicht mehr schminken darf und auch keine Kontaktlinsen tragen darf) hat mich in starke depressive Verstimmungen schlittern lassen.“

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ihr Lieben, viele haben mich gefragt, warum ich mich so zurück gezogen habe und ich habe mit mir gehadert ob ich den eigentlichen Grund nenne oder ob es mich dann noch mehr runterzieht, wenn ich es nach Außen trage und es schwarz auf weiß geschrieben steht. Aber die Wahrheit ist, es fühlt sich irgendwie heilsam an es zu kommunizieren. Ich habe jetzt seit 9 Monaten mit meinen Augenlidern zu kämpfen die chronisch entzündet sind und als Folge dessen zu schmerzenden, trockenen Augen führen. Diesen kontinuierlichen Schmerzen ausgesetzt zu sein und dem Umstand “ins Auge sehen” zu müssen, dass dies mich als als Schauspielerin berufsunfähig macht (da ich mich so nicht mehr schminken darf und auch keine Kontaktlinsen tragen kann) hat mich in starke depressive Verstimmungen schlittern lassen. Hinzu kommt die Tatsache, dass es mir auch im Privatleben schwer fällt mein Brillen-Dasein zu akzeptieren, weil zu viele negative Glaubenssätze aus meiner Grundschulzeit in der ich viel für meine dicken Gläser gehänselt wurde dranhängen. Ja, ich fühle mich seit Monaten als würde ich wie hinter Fensterglas gefangen sitzen und ”der Welt beim glücklich, erfolgreich und schön sein” zu sehen.. ich bin von Arzt zu Arzt gerannt, zum Therapeuten und zu jeglicher Alternative Heilrichtung. Viele Ansätze, (noch) keine Lösung. Ich habe viel zum Umgang mit chronischen Symptomen/Schmerzen und Selbstheilung gelesen und bin mir auch des Potentials bewusst, welches so eine Krise in sich trägt, denn ich glaube fest daran, dass alles einen Sinn hat und uns die schweren Zeiten auch immer ein Geschenk mit bringen - nur ist es mir bisher noch nicht gelungen das Geschenkpapier zu öffnen. Ich bleibe auf der Suche und im Prozess und werde sicher immer wieder mal meine Gedanken und Gefühle hierzu mit euch teilen, weil es mir hilft mich weniger abgeschnitten zu fühlen, wenn ich mich auch mit den Schattenseiten zeigen kann. Und ja auch auf diesem Bild ist die Brille mal eben schnell auf dem Kopf verschwunden...es heißt, um zu heilen gilt es den IST Zustand zu akzeptieren - ich übe noch.🤷🏻‍♀️ #stateofbeing

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Dazu kommt, dass sich die Sandra-Darstellerin mit Brille unwohl fühlt, da sie in der Grundschule für ihre dicken Gläser gehänselt wurde. Keine einfache Situation für Maike von Bremen, die sich bemüht, ihr Schicksal zu akzeptieren.

Einige Follower reagieren allerdings nicht wirklich mitfühlend auf den Post. „Du hast Probleme, andere haben Krebs oder sitzen im Rollstuhl und arbeiten. Außerdem bist du 2008 ausgestiegen und hast nur noch Nebenrollen, da verstehe ich das Problem nicht, trag einfach ne Brille und Naturkosmetik“, zitiert „tz“ einen User.

Nichtsdestotrotz gibt es auch Fans, die der Schauspielerin Mut machen. Mittlerweile postete Maike von Bremen sogar einige Bilder von sich mit Brille – der erste Schritt zur Besserung!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Nein, ich fühle mich noch nicht wohl mit dem Brillen-Dasein und ja, es bedarf ausgiebigem Ausprobieren und den richtigen Winkel, um mich „konfrontationstherapeutisch“ damit zu posten;) , ABER in all den liebevollen Zuschriften die ich in den letzten Tagen erhalten habe, ist mir ein Satz besonders hängen geblieben und ich finde den Ansatz wunderbar: „Versuche deine Brille als Partner, als die gute Freundin, die dich unterstützt zu betrachten“. - das werde ich also tun. Und ich ich habe beschlossen nicht mehr gegen meine Symptome zu „kämpfen“, sondern sie als Zeichen kontinuierlicher Heilung zu betrachten, denn ich lese all diese Schlagzeilen über mich, die aus meinem „Offenbarung-Posting“ gemacht wurden und kann mich so garnicht mit Ihnen identifizieren. Nein, ich fühle mich nicht „schwer erkrankt“, ich fühle einfach nur, dass mein Körper und ich in einer Krise sind. Punkt. Im Grunde tun wir unserem Körper doch ziemlich unrecht, wenn wir ihm unterstellen er würde einfach so aus der Reihe tanzen um uns zu ärgern... Tut er nicht einfach nur alles was er tut, in dem Versuch wieder ins Lot zu kommen, uns auf etwas aufmerksam zu machen? Nachdem ich von der Schulmedizin das leichtfertige Wort „chronisch“ gehört hatte, habe ich mich oft gefragt, „Warum passiert mir das?“, aber wäre es nicht viel inspirierender und vor allem konstruktiver zu fragen: „WOZU passiert mir das?“ Ich weiß, dass mir hier momentan viele folgen, weil sie mit ähnlichen Symptomen zu kämpfen haben und beobachten was passiert und auch auf eine Lösung hoffen und ich möchte daher diese Gedanke gerne mit euch teilen. „Krise“ kommt aus dem griechischen und bedeutet (Ent-)scheidung - und vielleicht ist es genau das was es zu tun gilt. Manchmal braucht es vielleicht erst den Holzhammer, um begreifen, dass man dringend den Weg, die Gewohnheiten, die Prioritäten, die Glaubenssätze, die Richtung ändert sollte... Ich stehe auf jeden Fall mit der Taschenlampe auf meinem altbekannten Weg und frage mich gerade, ob der Trampelpfad der dort ins Dunkle/Unbekannte abgeht nicht viel interessanter wäre als die alt vertrauten Bahnen... #daswortzumsonntag #🍀#happyhealing #inprogress

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