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GZSZ: Plötzlich geht es nur noch um Sex

In der aktuellen Folge von „GZSZ“ geht es nur um das eine. Ist die Kult-Soap zu versext?

GZSZ: Plötzlich geht es nur noch um Sex
Bei GZSZ funkt es nicht ein ein wenig zwischen Lilly und Nihat Bild: TV Now - Rolf Baumgartner

Sex war schon immer ein großer Teil von „GZSZ“, so viel ist klar. Aber übertreiben die Autoren aktuell? Das ist zumindest der Eindruck nach Folge 7147.

Denn in jeder der Geschichten ist jemand mindestens (halb)nackt oder es wird drüber geredet. Mal ist das zur Auflockerung unterhaltsam, aber dieses Mal kam es sehr geballt. Lilly (Iris Mareike Steen) und Nihat (Timur Ülker) wollen ihre Freundschaft+ in Rücksicht auf Tuner (Thomas Drechsel) ruhen lassen, was nicht wirklich klappt – er erwischt sie halbnackt in der WG.

Dann gibt es noch die Geschichte um Merle (Ronja Herberich) und Jonas (Felix van Deventer). Denn obwohl er seiner Ex gesagt hat, er komme nicht zu ihrer fetten Geburtstagsparty, schleicht er sich doch rein – und hört ein Gespräch mit, in dem Merle erzählt, dass sie über seine Abwesenheit ganz froh ist. Er lässt sein Geschenk da und haut wieder ab. Als Merle das Geschenk sieht geht sie zu ihm in den Marktkauf – nur um mit ansehen zu müssen, wie eine Art Groupie sich gerade vor Jonas auszieht.

Zu guter Letzt wären da noch Katrin (Ulrike Frank) und Tobias (Jan Kittmann). Nachdem sie eine Abfuhr vom neuen W&L-Bauleiter bekommen hat, dachte sie, sie wäre durch mit ihm. Aber Tobias will ihr nicht aus dem Kopf gehen. Als Katrin dann entdeckt, dass er wohl bei einem Zeichenkurs mitmacht, meldet sie sich nach kurzem Zögern an.

Allerdings sitzt Tobias nicht als Schüler in dem Kurs – sondern Akt-Model. Bevor er den Bademantel auszieht, sieht er Katrin und grinst verschmitzt. Sie scheint zumindest sehr begeistert zu sein von dem, was sie sieht.

Das sind alles Stränge, die in einzelnen Folgen unterhaltsam sein könnten, so zusammen aber doch merkwürdig wirken - gerade in Anbetracht dessen, dass die Schauspieler auf Grund der Corona-Regelungen von einander Abstand halten müssen. Hoffen wir, dass den Autoren bald andere Wege einfallen, die Episoden zu füllen.

 


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