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GZSZ-Laura: Diagnose Aplastische Anämie!

Es wird dramatisch bei GZSZ: Laura erhält eine alles verändernde Diagnose und muss fortan um ihr Leben bangen.

GZSZ-Laura: Schockierende Diagnose!
Bei GZSZ erhält Laura eine lebensverändernde Diagnose. Foto: TVNOW

Am 2. Juli hört Lauras Welt, wie sie sie kennt, auf zu existieren. Sie erhält bei GZSZ eine schockierende Diagnose, nach welcher nichts mehr ist wie es war - Aplastische Anämie, eine seltene Sonderform der Blutarmut.

"Als ich erfahren habe, dass meine Rolle Laura an Aplastischer Anämie erkrankt, musste ich erstmal schlucken. So eine schwerwiegende Krankheit zu spielen, an der viele Menschen erkranken und dann um ihr Leben kämpfen, ist für mich eine große Herausforderung und davor habe ich enormen Respekt", so Laura-Darstellerin Chryssanthi Kavazi. "Ich freue mich aber auch, dass ich die Geschichte mit Laura erzählen darf, um unseren Zuschauern diese Krankheit nahezubringen und zu zeigen: Gemeinsam können wir helfen und Patienten Lebenschancen ermöglichen."

 

GZSZ-Laura: Diagnose Aplastische Anämie!

GZSZ-Laura: Schockierende Diagnose!
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Um den Handlungsstrang möglichst realistisch bei GZSZ darzustellen, arbeiteten die Macher mit mit der Stiftung DKMS zusammen. So waren beispielsweise DKMS-Mitarbeiter am Set vor Ort, um die Schauspieler während der Dreharbeiten zu beraten.

"Mit der Erkrankung eines Seriencharakters zeigt ‚GZSZ‘ einer breiten Öffentlichkeit, wie dramatisch die Suche nach einem geeigneten Stammzellspender für Patienten ist, und gleichzeitig, wie einfach Hilfe sein kann“, sagt Dr. Elke Neujahr, Geschäftsführerin der DKMS. "Und genau das ist eine wichtige Botschaft: In Deutschland findet noch immer jeder zehnte Patient keinen passenden Stammzellspender. Das können und müssen wir gemeinsam ändern!"

Aplastischer Anämie liegt eine Störung der Knochenmarksfunktion zugrunde, durch die alle Zellen des Blutes nur noch in verringerter Anzahl vorkommen. Es treffen also eine Anämie (weniger Hämoglobin), Thrombozytopenie (weniger Thrombozyten) und eine Leukopenie (weniger Leukozyten) aufeinander. Wenn das Zellgehalt im Knochenmark unter 25 Prozent beträgt, spricht man von einer Aplastischen Anämie. 

Je nach Schweregrad der Erkrankung kann eine Behandlung entweder gar nicht notwendig sein oder gar Bluttransfusionen über eine immunsuppresive Therapie bis hin zur Blutstammzelltransplantation umfassen. Da die Symptome vielfältig sind und auf viele andere Krankheiten hinweisen können, ist es nicht einfach, Aplastische Anämie zu erkennen. Aufschluss gibt am Ende nur eine Laboruntersuchung des Blutes. Zu den Anzeichen zählen beispielsweise Kopfschmerzen, Leistungsschwäche, Gewichtsabnahme, Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit oder Ohnmacht. Zudem sind Patienten oft sehr blass, sehr anfällig für Infektionen, bekommen schnell blaue Flecken und haben eine verlängerte Menstruation.

 


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