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„Grey's Anatomy“: Starkes Signal von Ellen Pompeo alias Meredith Grey!

Grey's Anatomy“-Star Ellen Pompeo möchte in Zukunft bevorzugt von AfroamerikanerInnen oder anderen „People of Color“ interviewt werden. Das steckt hinter ihrer Entscheidung.

"Grey's Anatomy": Ellen Pompeo und Shonda Rhimes
„Grey's Anatomy“-Star Ellen Pompeo möchte in Zukunft vermehrt mit JournalistInnen arbeiten, die People of Color sind. Foto: Mark Davis/Getty Images

Der anglo-amerikanische Begriff „person of color“ beschreibt all jene Menschen, die in der Mehrheitsgesellschaft als 'nicht-weiß' angesehen werden und auf Grund ethnischer Zuschreibungen verschiedenen Formen von Rassismus ausgesetzt sind. Denn, auch wenn das viele Menschen nicht wahrhaben wollen, die Diskriminierung von ethnischen Minderheiten ist in unserer Gesellschaft bis heute ein tiefverwurzeltes Problem.

 

Ellen Pompeo: "Ich war schockiert"

Diese Feststellung machte kürzlich auch „Grey's Anatomy“-Star Ellen Pompeo, und das leider nicht zum ersten Mal. “Ich war schockiert über die Anzahl von weißen Frauen, die [für Interviews] den Raum betraten, denn so kommen wir nicht zu einer Lösung“, sagte die Schauspielerin gegenüber „The Hollywood Reporter“. Zwar sei der hohe Anteil weiblicher Interview-PartnerInnen erfreulich, allerdings seien lediglich drei von 35 JournalisInnen die sie interviewten AfroamerikanerInnen, so Pompeo.

“Nächstes Mal werde ich mich im Vorfeld bei dem jeweiligen Medium informieren und sicherstellen, dass auch People of Color die Chance bekommen, zum [Interview] zu erscheinen,“ erklärte die „Grey's Anatomy“-Darstellerin weiter. In Zukunft werde sie den expliziten Wunsch äußern, häufiger mit schwarzen JournalistInnen zu arbeiten.

 

Ein Zeichen gegen Diskriminierung

Damit möchte die 48-Jährige ein Zeichen setzen. Auch in den Sozialen Medien setzt sich Pompeo immer wieder für Gleichberechtigung ein und prangert gesellschaftliche Missstände an. „Manchmal verkünde ich lauthals meine Meinung,“ so Pompeo. „Ich habe keinerlei Geduld oder Toleranz [für Rassismus] und ich werde feindselig, denn Rassismus ist feindselig,“ fügt sie hinzu.

 

Der "Grey's Anatomy"-Star setzt sich für Gleichberechtigung ein

„Ich habe keine Angst davor, öffentlich meine Meinung zu äußern. Wenn jemand etwas offensichtlich diskriminierendes sagt, fühle ich mich dazu verpflichtet, ihm oder ihr das mitzuteilen. Darum geht es doch in den Sozialen Medien. Wir sind miteinander vernetzt.“

Ellen Pompeo gibt zudem an, sie habe die Hoffnung, mit konstruktiver Kritik etwas bewirken zu können. Wem das nicht passe, der müsse ihr nicht länger auf Twitter und Co. folgen. Ein starkes Signal!

 
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