Serien

"Grey's Anatomy"-Staffel 17: Meredith blickt dem Corona-Tod ins Auge

Das Corona-Virus im Grey Sloan Memorial Hospital: Wie werden sich die Ärzte in "Grey's Anatomy" schlagen?

Grey's Anatomy: Staffel 17 deutlich kürzer
Das Corona-Virus wird in der 17. Staffel "Grey's Anatomy" ein großes Thema sein. ABC

Seit mittlerweile 17 Staffeln gehört "Grey's Anatomy" zu den beliebtesten Serien überhaupt. Dabei haben die Ärzte des Grey Sloan Memorial Hospital schon viele Hürden überwunden. In der aktuell laufenden 17. Staffel haben die Schauspieler nicht nur im realen Leben, sondern auch in der Show mit dem Corona-Virus zu kämpfen

Doch zu Beginn der 17. Staffel "Grey's Anatomy", die seit dem 12. November in den USA auf dem Sender ABC läuft, sorgte erst einmal ein anderes Thema für Aufsehen: die Rückkehr von McDreamy! Denn tatsächlich stand in der ersten Folge Patrick Dempsey aka Derek Shepherd wieder vor der Kamera. Laut der Serienschöpferin Shonda Rhimes solle Dereks Rückkehr als Lichtblick in dunklen Corona-Zeiten dienen.

 

Corona in "Grey's Anatomy": "Wir fühlten uns verpflichtet"

Nun steht jedoch Corona im Vordergrund der Staffel, wobei wohl jedes kleinste Detail des Virus' beachtet werden soll, das uns auch im realen Leben betrifft. Dr. Zoanne Clack, die nach ihrem Medizin-Studium bereits in Behörden des Gesundheitsministeriums gearbeitet hat, ist bei "Grey's Anatomy" als Story Editorin, Produzentin und Autorin tätig und betreut unter anderem die Handlung. 

Im Interview mit dem "Hollywood Reporter" erzählt Clack unter anderem, dass die Infektionsrate in der Show in etwa so aussehen würde, wie im realen Leben. "Die Leute werden sich diese Staffel von 'Grey's Anatomy' ansehen und merken, wie sich exakt unser aktuelles medizinisches Geschehen dort entfaltet," so Clack.

Als Krankenhaus-Serie, die den Fokus auf die Ärzte und ihr Privatleben legt, wäre es für sie keine Frage gewesen, Covid-19 auch in die Serie zu bringen. "Wir fühlten uns verpflichtet, die Einsamkeit, die Angst und den Mut der Ärzte und Pfleger in der Show zu behandeln", so Clack. Natürlich hätten sie auch Angst gehabt, dass die Leute nicht auch noch bei "Grey's Anatomy" mit dem Thema konfrontiert werden wollen. "Es geht auch nicht nur um Covid, doch es schwebt immer im Hintergrund", erklärt Clack. Eben wie im realen Leben.

 

Corona bei "Grey's Anatomy" wie im echten Leben

Bei "Grey's Anatomy" infizieren sich sowohl Tom Koracick als auch Meredith Grey mit dem Corona-Virus, wobei Tom symptomfrei ist und Meredith schon dem Tod ins Auge blickt. Für Zoanne Clack sei es wichtig gewesen, beide möglichen Verläufe des Virus zu beleuchten. "Wir werden Leute sehen, die sich von dem Virus erholen, welche, die sterben, und welche, die milde Symptome haben", erklärt Clack. "Wir lernen, damit zu leben und damit umzugehen – und diese Erfahrung machen wir auch in der Serie."

Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion einen externen Inhalt von Instagram ausgewählt und an dieser Stelle im Artikel ergänzt. Bevor wir diesen Inhalt anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. durch den Datenschutzmanager. Die Rechtmäßigkeit der bis zum erneuten Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir auf dieser Website externe Inhalte angezeigt werden und damit personenbezogene Daten an Drittplattformen sowie in unsichere Drittstaaten übermittelt werden können. Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung .

Wir sind gespannt, wann die 17. Staffel nach Deutschland kommt. "'Grey's Anatomy' zeigt den Menschen, dass wir das alles gemeinsam durchstehen und niemand alleine ist, egal wie isoliert er sich fühlen mag", schließt Clack ab.

Alle bisherigen 16 Staffeln sind online auf Joyn zu sehen. 

 


Tags:
Das könnte Sie auch interessieren
TV Movie empfiehlt