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„Grey’s Anatomy“: Ellen Pompeo privat | Ihre größten Geheimnisse

Viel weiß man nicht über Ellen Pompeo (Meredith Grey). Wie sie sich aus den Slums heraus kämpfte und warum sie bei „Grey’s Anatomy“ nicht mitspielen wollte, erfahrt ihr hier.

„Grey’s Anatomy“: Ellen Pompeo privat | Ihre größten Geheimnisse
Ellen Pompeo privat / Getty Images

Seit 2005 spielt Ellen Pompeo den Serienliebling Meredith Grey bei „Gery’s Anatomy“. Doch wer ist die Frau wirklich? Serienfans wissen bestimmt, dass sie mit Musikproduzent Chris Ivery verheiratet ist und sie zwei Töchter und einen Sohn zusammen haben. Doch wo kommt sie her und wie wurde sie zur bestbezahltesten Schauspielerin im Drama-TV?

 

Ellen Pompeo: Ein holpriger Start ins Leben

Ellen Pompeo wurde in Everett im Staat Massachusetts geboren. Sie ist die jüngste von sechs Geschwistern. „Mein Leben startete mit einer Tragödie“, sagte sie „Good Housekeeping“. Ihre erste Kindheitserinnerung ist ziemlich traurig. Sie beobachtete ihre älteren Geschwister dabei, wie sie versuchten ihre Mutter wiederzubeleben. Doch es war vergebens. Ihre Mutter starb an einer Überdosis Schmerztabletten. Da war die kleine Ellen gerade einmal vier Jahre alt.

Ihre Familie ist italienischer und irischer Abstammung. Sie wuchs in einer Nachbarschaft auf, die man mit einem hollywoodreifen Mafia-Viertel vergleichen könnte. Pompeo sagte dazu „Wenn du ein Mauerblümchen bist, kommst du da, wo ich herkomme nicht raus.“ Es war nicht immer leicht für sie „Ich war unfassbar unsicher. Ich hatte keine Mutter, die mir sagte wie toll ich bin.“ Doch sie hatte den Willen um sich selbst aus diesem Sumpf herauszuziehen.

 

Ellen Pompeo: Abgeschoben zu Verwandten

Als jüngstes Familienmitglied wurde sie zu Babysittern und diversen Verwandten geschleppt. „Meine Mutter kam aus einer irischen Familie mit elf Kindern und natürlich hatte sie eine Schwester, die Nonne war. Also verbrachte ich einige Zeit in einem Kloster und bei einer Tante und einem Onkel, die in New York lebten und mich mit ins Theater nahmen.“ Dort reifte ihr Traum Schauspielerin zu werden. Sie schaute sich eine Vorführung der Tanzgruppe „The Rockettes“ an. Dem Allure Magazin sagte sie „Nach der Vorstellung stand ich auf und sagte: ´Das will ich sein. Die sind lebendig. Das ist es was ich machen will.´“

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Ellen Pompeo: Im Gedanken Schauspielerin in der Realität Kellnerin

Später zog sie mit einem High-School Abschluss und einem kurzen Abstecher beim College im Gepäck nach Miami. Sie wollte ihren Schauspielerinnen Traum verwirklichen, bekam jedoch nur einen Job als Kellnerin. Dem „Playboy“ verriet sie, sie sei nicht die beste Cocktail Mixerin gewesen, doch sie konnte Leute ziemlich gut das Geld aus der Tasche locken. . „Ich beschimpfte die Kunden, meckerte und schrie sie an, ließ sie warten, wenn sie mir nicht genug Geld gaben. […]Ganz schnell lagen dort dann 20 Dollar auf der Theke. Dann erst bekamen sie einen Drink.“

 

Ellen Pompeo: Der Durchbruch

Als ihr das jedoch zu langweilig wurde, zog sie wieder zurück nach New York. Wieder überkam sie der dringende Wunsch Schauspielerin zu werden. Doch wieder bekam sie zunächst nur einen Job als Kellnerin in SoHo. Doch dann passierte es. Eine Agentin bot Ellen Pompeo ihre Hilfe an. „Ich dachte erst, dass sie versuchte mich abzuschleppen,“ erzählte sie ABC News, „Ich bin immer sehr, sehr misstrauisch.“ Doch sie Agentin meinte es ernst und Ellen erhielt erste Aufträge in der Werbung. Schnell bekam sie auch erste Nebenrollen bei „Law & Order“, „Friends“ und „Strangers with Candy“.

Ellen Pompeo bei "Friends" / Warner Bros. Television

Den ersten Durchbruch schaffte sie 2002 mit „Moonlight Mile“ an der Seite von Jake Gyllenhaal. Die Leute waren begeistert. Filmkritiker Roger Ebert sagte, sie habe eine Art von beängstigendem Charisma. Auch Leute wie Steven Spielberg wurden aufmerksam auf die Schauspielerin. „Sie sagten alle ´Wir waren begeistert von deiner Vorstellung´und ´du bist ein Superstar´“, erzählte Pompeo dem Hollywood Reporter. Als sie bei „Catch me if you can“ und „Old School“ eine Rolle erhielt, war der ganz große Erfolg zum Greifen nahe.

 

Ellen Pompeo: „Grey’s Anatomy“? Niemals!

Getty Images

Als nächstes brachte Ellens neuer Agent ihr ein Drehbuch von der damals noch unbekannten Shonda Rhimes. „Ich dachte mir: Ich werde nicht fünf Jahre in einer Arztserie feststecken bleiben.“ Ihrem Agenten sagte sie auch gehörig die Meinung „Hast du nicht mehr alle Tassen im Schrank? Ich bin eine Schauspielerin!“ Doch er erinnerte sie daran, dass sie auch ihre Miete bezahlen müsse. Mit der Meinung, dass die Serie wahrscheinlich so wie so niemals ausgestrahlt werden würde, sprach Ellen Pompeo für „Grey’s Anatomy“ vor.

Jetzt, 14 Jahre später, wissen wir, was daraus geworden ist. Alle waren ganz aus dem Häuschen über den Erfolg den „Grey’s Anatomy“ erzielte. Nur Pompeo war nicht ganz so enthusiastisch. „Ich wusste ich saß in der Falle“, sagte sie THR. Sie war nicht undankbar, aber sie wusste, sie musste sich davon verabschieden mit ihren Schauspieler Kollegen um einen Oskar zu konkurrieren. Ihre einzige Golden Globe Nominierung erhielt sie 2007.

Gegenüber THR gab sie zu, dass im Network-TV alles ziemlich alltäglich sei und es nicht grade der kreativste Bereich sei. „Ich bin nicht die relevanteste Schauspielerin da draußen. Ich weiß, das ist die Wahrnehmung der Branche, weil ich seit 14 Jahren diese Figur (Meredith Grey) bin“, sagte sie „Aber die Wahrheit ist, dass jeder in der ersten und zweiten Staffel gut sein kann. Kannst du 14 Jahre später gut sein? Nun, das ist eine gute Fähigkeit.“

 

Ellen Pompeo: Liebe auf den zweiten Blick

Doch es hat auch gute Seiten. Ihr Mann Chris Ivery und sie konnten Wurzeln schlagen, ein Haus bauen und ihren Kindern ein geregeltes Leben bieten. Als Ellen Pompeo den Musikproduzenten 2003 das erste Mal traf, blockte sie ihn ab. Sie wusste er hatte einen komplett anderen familiären Hintergrund als sie. Sie wollte mit seiner anderen Welt nicht konfrontiert werden. Doch sie liefen sich erneut über den Weg und die Schauspielerin dachte vielleicht passiere es auch einem bestimmten Grund. Sechs Monate später waren sie offiziell ein Paar und 2007 heirateten die beiden schließlich.

Ellen beschreibt ihren Mann als fantastischen Typen mit jeder Menge Swag. Ihr bester Tipp für eine erfolgreiche Ehe: „Versuche nicht den anderen zu ändern. Sie sind wer sie sind und du kamst damit klar als du ihn geheiratet hast, also versuche nicht ihn zu verändern.“

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

When your mama [email protected] as usual 📸 by @hellmannsam

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Ihr Arbeits- und Privatleben bringt sie super unter einen Hut. „Ich habe super viel Glück im Gegensatz zu anderen Müttern“ sagte sie E! News „“Ich kann meine Kinder mit ans Set bringen, wenn ich sie vermisse. Also ich glaube alles in meinem Leben ist ein wahrer Segen.“ Wie schön, dass Ellen Pompeo jetzt so glücklich und zufrieden ist, nachdem sie so einen schweren Start ins Leben hatte.

 

Michelle Welsing

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