„Goodbye Deutschland“: So geht es Jeannine Gutierrez heute
Jeannine Gutierrez hat den Schritt in die USA gewagt: Konnte sie dort ihren Traum verwirklichen?

Es ist ein kompletter Neustart – beruflich, privat und emotional. Bei „Goodbye Deutschland“ wagte Jeannine Gutierrez den mutigen Schritt von Deutschland in die USA. Aber was ist aus ihr geworden? Hat sie sich in Las Vegas ein eigenes Leben aufgebaut – und ihren Traum auf zwei Rädern wirklich verwirklicht?
„Goodbye Deutschland“-Star Jeannine Gutierrez: So begann alles
Der Wendepunkt kam 2019 auf einem Roadtrip durch die USA. Jeannine hatte eine Panne, ihr Tank war leer – und genau in diesem Moment traf sie Dan, der ihr half. Aus dieser zufälligen Begegnung wurde eine Beziehung, dann die Hochzeit und schließlich die Auswanderung: Jeannine ließ ihr Leben in Deutschland zurück und zog nach Las Vegas.
Neustart in Amerika: Warum Jeannine nicht abhängig sein wollte
In Deutschland war Jeannine selbstständig – mit einem mobilen Schlaflabor. In den USA musste sie jedoch beruflich bei null anfangen. Und genau das wurde zum Problem: Sie hatte nur einen Teilzeitjob und verdiente nicht genug, um finanziell wirklich unabhängig zu sein. Dazu kam, dass sie nicht nur in Dans Haus lebte, sondern teilweise auch von seiner Rente.
Jeannine arbeitete für eine deutsche Firma, die Motorradreisen durch den Westen der USA anbietet – allerdings zunächst in einem Teilzeit-Bürojob. Der reichte schlicht nicht aus, um das Leben in den USA eigenständig zu stemmen.
Ihre Haltung dazu war klar und sehr nachvollziehbar. Sie sagte: „Ich will ihn nicht fragen, wenn ich mir einen Kaffee kaufe.“ Und auch wenn sie nicht davon ausging, dass die Ehe scheitert, ging es ihr um Sicherheit und Selbstbestimmung: Wenn „irgendwas passiert“, wollte sie so abgesichert sein, dass sie „hier bleiben kann“, wenn sie es möchte.
Kurz gesagt: Jeannine wollte Liebe – aber nicht auf Kosten ihrer Unabhängigkeit.
Der große Traum: Nicht nur im Büro – sondern als Guide auf dem Motorrad
Schon früh zeichnete sich ab, wohin Jeannines Herz wirklich zieht: Sie wollte nicht am Schreibtisch bleiben, sondern Motorrad-Reisegruppen als Guide anführen und mit ihnen durch Amerika fahren.
Die entscheidende Frage für Fans war deshalb: Ist aus diesem Wunsch ein echter Berufsweg geworden – oder blieb es bei einem Traum?
So geht es Jeannine Gutierrez heute
Die Entwicklung ist eindeutig: Jeannine lebt heute ihren großen Traum. Sie arbeitet als Managerin von „USA Biker Tour“ – und mehr noch: Sie begleitet weltweit Motorradtouren als Tourguide.
Wie sehr sie in diesem Leben angekommen ist, zeigt auch ihr eigener Rückblick bei Instagram. Über ihr Jahr 2025 schrieb sie wörtlich:
„2025 war kein normales Jahr. Es war kein Job. Es war mein Leben auf zwei Rädern. Gestartet als Tourguide in Neuseeland, weiter mit Tagestouren rund um Las Vegas, Campingtrip, Staub, Lachen, Freiheit. Dann die Canyon Roads Tour, endlose Straßen, große Gefühle. Und zwischendrin: Scouting in Kanada, neue Träume, neue Routen, neue Ziele. Manchmal anstrengend. Manchmal chaotisch. Oft laut gelacht. Und immer mit ganzem Herzen dabei. Das hier ist mehr als Arbeit. Es ist Leidenschaft. Es ist Vertrauen. Es ist mein Weg.“
Damit wird klar: Jeannines Alltag besteht heute nicht aus „irgendwie durchkommen“, sondern aus genau dem Lebensgefühl, für das viele auswandern – Freiheit, Bewegung, Verantwortung und Selbstverwirklichung.
„Goodbye Deutschland“, Montag 17. August, um 22.15 Uhr auf VOX oder bei RTL+.






