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„Godzilla II“: Deshalb kommen Fans trotz allem auf ihre Kosten | "King of the Monsters"

Das japanische Filmmonster Godzilla ist zurück & nimmt es im neusten Warner-Streifen mit seinem Erzfeind Ghidorah auf. Fans epischer Monster-Action dürfte das freuen.

"Godzilla II: King of the Monsters"-Kritik
„Godzilla II“: Deshalb kommen Fans trotzdem auf ihre Kosten | "King of the Monsters" Bild: Warner Bros.

Fünf Jahre nach den Ereignissen von „Godzilla“ (2014) ist die Welt noch immer in Aufruhr, denn der Urzeit-Titan hat seinen letzten großen Kampf überlebt und ist danach buchstäblich untergetaucht. Vor allem die Bewohner San Franciscos müssen nun mit der Gewissheit leben, dass ein mächtiges Wesen irgendwo in den Weltmeeren sein Unwesen treibt, das jederzeit zurückkehren könnte.

Anders als der Großteil der Bevölkerung weiß „Monarch“ ganz genau, wo sich Godzilla aufhält, denn die Wissenschaftsorganisation folgt dem Tiefseemonster auf Schritt und Tritt und sieht weder ihn noch die übrigen „Mutos“ per se als Bedrohung an, sondern viel eher als Chance auf die Wiederherstellung der Weltordnung.

Als die Wissenschaftlerin Emma Russel (Vera Farminga) eine Maschine namens „Orca“ entwickelt, überschlagen sich die Ereignisse. Durch eine – sagen wir mal - Verkettung unglücklicher Umstände werden plötzlich überall auf der Welt Mutanten-Wesen auf den Plan gerufen.

Damit steht die Storyline für das Aufeinandertreffen des Dreiköpfigen Drachen Ghidorah, der Mutanten-Motte Mothra, des Feuer-Dinos Rodan und King Godzilla. Ob Letzterer allerdings wirklich der unangefochtene König der Monster ist, sei erst einmal dahingestellt, denn Ghidorah hat mindestens genauso viel Anspruch auf diesen Titel.

 

„Godzilla II – King of the Monsters“: Was ist gut? Was ist schlecht?

Seit dem dem 30. Mai läuft das Monster-Happening der Sonderklasse in den deutschen Kinos. Doch wie schlägt sich das Blockbuster-Spektakel bis jetzt?

Wir finden: „Godzilla II – King of the Monsters“ hat tatsächlich Schwachstellen, die hier und da größer wirken, als die überdimensionale Zerstörungsorgie, die die Titanen auf dem Erdball entfesseln. War im ersten Teil noch der Verzicht auf ausgedehnte Kaju-Action der womöglich größte Kritikpunkt, wirken diesmal vor allem die menschlichen Hauptdarsteller seltsam fremd und überflüssig. Dass sich der menschliche Aspekt in „Godzilla II: King of the Monsters“ so hölzern und forciert anfühlt, liegt allerdings keinesfalls am namhaften Cast selbst - vor allem Vera Farmiga und Millie Bobbie Brown überzeugen in jeder Hinsicht. Es ist vor allem der Fokus auf ein möglichst gigantisches Leinwand-Spektakel der monströsen Giganten, die den eigentlich so wichtigen Umweltappell und das Familien-Drama im Kern des Films fast ersticken lassen.

Und trotz all dieser Schwächen dürften Fans mit „Godzilla II – King of the Monsters“ verdammt viel Spaß im Kino haben! Denn schon seit dem Remake im Jahr 2014 dürstet es vielen nach deutlicher mehr Monster-Action, die Regisseur Michael Dougherty diesmal in Hülle und Fülle abliefert. Wenn sich Godzilla und Ghidorah im überzeugenden CGI-Gewitter gegenüberstehen, wird man unwillkürlich an die Faszination erinnert, die man bereits als Kind für die Urzeit-Giganten empfand. Schließlich war schon der erste Ausflug von Godzilla im Jahr 1954 von einer sympathischen Affektiertheit geprägt, die sich auch wunderbar durch den neuesten Film zieht.

Wer sich selbst ein Bild von "Godzilla II - King of the Monsters" machen möchte, kann das aktuell im Kino tun!

Im Video erfahrt ihr, was Millie Bobby Brown und O'Shea Jackson Jr. im Interview zur Veränderung des japanischen Film-Mosters, Umweltsorgen und wahren Monster zu sagen hatten:

 


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