Fernsehen

"Gladbeck": Start & Sendetermine des Zweiteilers, Handlung, Darsteller

"Gladbeck": Start des Zweiteilers, Handlung, Darsteller
Das Erste verfilmt die Ereignisse von Gladbeck. Foto: ARD Degeto

Das Erste traut sich zu Beginn des Jahres an die Verfilmung eines Skandal-Ereignisses. Der Event-Zweiteiler "Gladbeck" rekonstruiert die Ereignisse des "Geiseldramas von Gladbeck", das im Sommer 1988 Deutschland für mehrere Tage beschäftigte. Hier erfahrt ihr alles zu dem Film.

 

"Gladbeck": Start und Sendetermine des Zweiteilers

Der Event-Zweiteiler "Gladbeck" wird Anfang März im Ersten zu sehen sein. Den ersten Teil der jeweils 90 MInuten langen Episoden zeigt der Sender am Mittwoch, 7. März um 20.15 Uhr. Der zweite Teil folgt einen Tag später, ebenfalls um 20.15 Uhr.

Im Anschluss daran wird zudem eine Dokumenation zu den Ereignissen von 1988 ausgestrahlt, die um 21.45 Uhr beginnt und eine halbe Stunde dauern wird. Darin werden auch Angehörige der Betroffenen von damals zu Wort kommen.

 

"Gladbeck": Die Handlung

Das Geiseldrama von Gladbeck ist vielen bestimmt noch immer im Gedächnis - als Lehrstück dafür, wie sich Medien in Krisensituationen auf keinen Fall verhalten sollen und als mahnendes Beispiel dafür, wie schnell moralische Grenzen überschritten werden können.

Der Film zu den Ereignissen, die am 16. August mit einem Überfall begannen und zwei Tage später in einer Tragödie endeten, will das Drama von verschiedenen Blickwinkel beleuchten. Klarer Schwerpunkt der Verfilmung ist zudem nicht die Geiselnahme an sich, sondern vielmehr das Fehlverhalten der Medien.

Die Geiselnehmer werden interviewt. Foto: ARD Degeto

Die hatten damals die Grenzen der Berichterstattung deutlich überschritten, Interviews mit den Geiselnehmern geführt und die Arbeit der Polizei massiv behindert. Die Aufnahmen von damals haben noch immer eine schockierende Wirkung und zeigen, wie unabhängige Journalisten zu Schachfiguren der Täter werden.

 

"Gladbeck": Diese Darsteller sind dabei

Schon lange war ein Film über die Ereignisse von 1998 geplant, doch die Dreharbeiten verzögerten sich immer wieder. Das lag zum einen daran, dass sich Journalisten für den Film an eine langwierige Nach-Recherche gesetzt haben und zum anderen daran, dass einer der Geiselnehmer, Hans-Jürgen Rösner, gegen die Verfilmung geklagt hatte.

Im März kommt der Zweiteiler nun endlich ins Fernsehen. Mit dabei sind unter anderem Zsa Zsa Inci Bürkle, Sascha A. Gersak, Arnd Klawitter, Ulrich Noethen, Alexander Scheer. Für das Drehbuch zeigte sich Holger Karsten Schmidt verantwortlich, Regie führte Kilian Riedhof.



Tags:
Das könnte Sie auch interessieren
TV Movie empfiehlt