Kino

"Ghostbusters 3" kommt ohne Bill Murray

Nach langem Hin und Her ist es entschieden: Bill Murray ist in "Ghostbusters 3" nicht dabei, teilte Kollege Dan Aykroyd mit.

"Ghostbusters III" wird nun endgültig ohne Hauptheld Bill Murray stattfinden. Dies verkündet Freund und Kollege Dan Aykroyd: "Nein, ich kann ihnen versichern, er wird nicht involviert sein", so Aykroyd auf Anfrage. "Es ist traurig, aber nun bewegen wir uns auf eine neue Generation zu. 'Ghostbusters 3' kann ohne Bill ein erfolgreicher Film werden. Ich würde es vorziehen, wenn er dabei wäre aber an diesem Punkt sieht es nicht so aus, als ob er zurückkommen würde und wir müssen uns einfach vorwärts bewegen. Es ist jetzt Zeit, den dritten Teil endlich anzugehen." Dies sind klare Worte. Und sie zeigen, dass alle Versuche, Bill Murray doch noch umzustimmen, gescheitert sind. Zuletzt ließ Aykroyd sogar das Drehbuch komplett umschreiben, um seinen maulenden Kumpel zufriedenzustellen. Aber auch das brachte nicht den gewünschten Erfolg: Murray fand einfach keinen Gefallen an der neuen Story. Zwischendurch ließ der Star zwar durchsickern, doch noch Lust auf den dritten Teil zu haben nur um Wochen danach mitzuteilen, dass das alles nichts mehr für ihn sei.

 

Traurige Geisterjagd

Aykroyd selbst ließ nichts unversucht und kroch förmlich auf Knien zu seinem Freund. Seine Theorie zu Murrays wahren Ablehnungsgründen: "Er hat sechs Kinder, besitzt Häuser in ganz Amerika und tritt bei diesen Golfturnieren an, wo man ihn dafür bezahlt, lustig zu sein. Er liebt dieses Leben." Da bleibt kein Platz mehr für Fortsetzungen - und nötig hat der Star große Auftritte längst nicht mehr. Lieber macht er schräge Independents mit Kollege Wes Anderson, der ihn nach "Darjeeling Limited" zuletzt in "Moonrise Kingdom" auftreten ließ. Wie nun allerdings ein dritter Ghostbusters ohne Bill Murray auskommen soll, bleibt ein Geheimnis. Möglicherweise gelingt Aykroyd ein guter Film - doch ohne Knautschgesicht Bill Murray wirds eben nie wieder so schön.



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