Kino

Ghostbusters 3,4,5...

Bei den Vorzeichen wäre auf Sicht schon ein einziger neuer "Ghostbusters"-Film ein Wunder. Aber Dan Aykroyd will gleich am großen Rad drehen...

Kein Zweifel: Dan Aykroyd glaubt wirklich an Gespenster. Anders kann man seine neuesten Verlautbarungen hinsichtlich der Zukunft von "Ghostbuster 3" einfach nicht erklären. Denn eigentlich ist die Geschichte des Films, der seit über 20 Jahren seiner Realisierung harrt, eine Geschichte des Scheiterns auf allen Ebenen. Zuletzt erklärte auch noch Ober-Buster Bill Murray sein völliges Desinteresse an einem weiteren Teil der Monsterhatz: "Keiner wird Geld dafür bezahlen, um zu sehen, wie fette alte Männer hinter Geistern her rennen", lautete damals sein ans Beleidigende grenzende Statement. Und was macht Dan Aykroyd? Erklärt, dass auch durchaus gleich eine Trilogie im Bereich des Möglichen wäre. Er will seine neuen Helden dazu wohl buchstäblich zur Hölle schicken: "'Man-hell-ttan' und die Ghostbusters. Das wäre doch stark", geriet er jetzt bei der Idee ins Schwärmen. "Aber da müssen wir noch einen oder zwei Filme davor packen." Im dritten Teil seiner Neuauflage geht's dann also in die Hölle. Auch recht. Seine Filmfinanzierung scheint sich da sogar schon zu befinden. Er selbst sieht das jedoch ganz entspannt: "Aufgrund der Treibsand-Natur des Filmbiz' möchte ich lediglich sagen, dass sich das Projekt an einem bestimmten Punkt verwandeln wird - und zwar in das Geschäft mit der Produktions-Nummer XP39789. Dann werde ich anfangen, Autos und Hotelzimmer zu mieten und Rechnungen zu stellen. Aber der Punkt ist noch nicht gekommen. Bislang arbeite ich kostenlos - genau wie Ivan."

 

Zwischen Bangen und Hoffen

Sein alter Freund Ivan Reitman, Regisseur der ersten beiden "Ghostbusters"-Filme, ist nämlich mit im Boot - böse Zungen behaupten, bislang als einziger. Obwohl: Sigourney Weaver hat sich auch noch nicht so richtig festgelegt. In ihren Aussagen schwankt die Dana Barrett der beiden Originale zwischen interessierter Anteilnahme und distanziertem Daumendrücken. Genau die Haltung also, die letztlich alle Fans der Geisterjäger befällt, wenn sich Dan Aykroyd ohne Unterstützung der Realität zu seinem Lieblingsprojekt äußert.



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